Politik | 14.09.2016

Endlich geht es los mit der Ortsumgehung Gimmersdorf

Symbolischer Spatenstich als Startschuss für die Arbeiten

Gimmersdorf. Am 5. September gegen 12:45 Uhr war es soweit: Mit einem symbolischen Spatenstich eröffneten Landrat Schuster und Bürgermeisterin Offergeld die Arbeiten zur Gimmersdorfer Ortsumgehung.

Dabei schuldet die Wachtberger SPD ihrem Gimmersdorfer Gemeinderat Heiner Pilger besonderen Dank. Unverdrossen hat er seit knapp 50 Jahren die Planung am Leben gehalten, auch wenn zeitweise bei der Kreisverwaltung das Projekt nicht erste Priorität und Wichtigkeit besaß.

In der Frage der Notwendigkeit, den Verkehr aus dem Ort herauszunehmen, hat es zu keinem Zeitpunkt politischen Streit gegeben. Die Parteien im Rat der Gemeinde und im Kreis waren sich einig. Deshalb besaß der vier Meter tiefe Graben, den die ausführende Firma schon einmal ausgehoben hatte, auch keinen symbolischen Wert.

Der gordische Knoten bei der Realisierung dieses Projekts wurde letztlich durch die Bereitschaft des Kreistages zur Vorfinanzierung der Kosten ermöglicht. Die Fördermittel, die hier fließen sollen, sind Teil eines Förderprogramms des Bundes. Hier muss zunächst das Bundesprogramm zur Unterstützung des kommunalen Straßenbaus verlängert werden, bevor Mittel fließen. Dass die Mehrheit des Kreistages hier nicht weiter wartete, sondern das langersehnte und notwendige Projekt durch Vorfinanzierung möglich machte, wurde nochmals nachdrücklich gelobt.

Mit zufriedenen Gesichtern konnte die Veranstaltung daher auf echt rheinische Art mit einem Kölsch und einem Schnittchen ausklingen. Dazu hatte die Ortsvertretung zusammen mit dem „Aktionsbündnis Ortsumgehung“ eingeladen.

Während der Arbeiten wird der Verkehr den Gimmersdorfern noch Einiges an Toleranz abverlangen. Die Ortsvertretung wird nicht umhinkommen sich mit diesem Thema auf Dauer zu beschäftigen, bis Anfang 2018 alles fertig sein soll.

Pressemitteilung der

SPD Wachtberg

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