Politik | 28.11.2016

FDP-Stadtverband Bendorf

Tourismus in Bendorf

Sehenswürdigkeiten sollten für Radfahrer ausgeschildert sein

Bendorf. Der Bendorfer Wirtschaftstag ist nicht nur eine Bestandsaufnahme von Entwicklungen – positiver und negativer Art – die die Stadt verändert hat, sondern soll auch die Finger in die Wunde legen, wo Versäumnisse erkennbar sind. Bei dem letzten Wirtschaftstag waren dies u.a. die ungenügende innerörtliche Beschilderung sogenannter Aushängeschilder der Stadt wie z.B. Sayner Hütte, Schmetterlingsgarten. Kletterwald uvam. Dies trifft ganz eklatant beim Rad-Tourismus zu!

Obwohl dieser ständig an Bedeutung im Fremdenverkehr zunimmt, stellen wir fest, dass hier die erforderliche Beschilderung nicht den Bedürfnissen dieser immer größer werdenden Zielgruppe genügt, ganz im Gegenteil.

Kommt man mit dem Rad nach Bendorf, egal aus welcher Richtung, leitet keine Rad-Beschilderung weder zu den Sehenswürdigkeiten, noch zu dem erfrischenden Freibad und schon gar nicht ins Zentrum, dem Herzen der Stadt. Die Beschilderung führt stattdessen um Bendorf herum, so, als hätte die Stadt etwas zu verbergen. Speziell der Kirchplatz, Bendorfs Mitte, mit seinem vielfältigen Angebot an Lokalitäten, die Bach- und Hauptstr. mit Handel und Gewerbe sind vom Radfahrer ausgegrenzt. Der ortsfremde Radfahr-Tourist lernt all die oben genannten Punkte, jedenfalls mangels entsprechender Beschilderung, nicht kennen und findet sich plötzlich in Engers am Rhein oder auf dem Radweg neben der B 42 Richtung Vallendar wieder. Für die nächstjährige Fahrrad-Saison ist daher Abhilfe dringend erforderlich.

Als die FDP in der letzten Amtszeit noch die Beigeordnete für den Bereich Tourismus mit Karin Plank-Dietz gestellt hat, gab es bereits Pläne im Fachbereich Wirtschaftsförderung, die sich mit dem Thema Radfahrwege und deren dringende Beschilderung beschäftigt haben. Es gibt also durchaus Pläne und Entwürfe, die aber leider bis heute noch nicht umgesetzt wurden. Eine Verbindung vom Rheinradweg nach Sayn war geplant, ist aber offenbar wieder zurückgestellt worden. Im Gespräch waren auch E-Bike Ladestationen, da der Trend zu dieser Art des Radelns anhält und sogar zunimmt.

Ebenso vermissen die Bendorfer Liberalen eine Fortentwicklung der damals schon vorgelegten Pläne für Wohnmobil-Stellplätze. Diese könnten im Umfeld des Sayner Schwimmbades kostengünstig entstehen, wobei Frischwasser u. Entsorgung, sowie Stromanschluss diese Wohnmobilstellplätze ganzjährig nutzbarmachen. Im Gegensatz zu vielen Nachbargemeinden lässt sich Bendorf diese touristische Einnahmequelle seit Jahren entgehen. Für das Gesamtkonzept Tourismus sind alle vorgenannten Vorschläge notwendig. Eine Vernetzung aller touristischen Angebote bedarf dringender Umsetzung und wird von den Freien Demokraten durch weitere Detailschritte konkretisiert werden.

Pressemitteilung des

FDP-Stadtverbandes

Bendorf

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