Fraktion der „Bürger für Swisstal“ stellt Anträge
Trauerhallen sollen erhalten werden
Swisttal. Die Fraktion der „Bürger für Swisttal“ (BfS) möchte, dass über ihre beiden im Sommer 2014 mehrfach zurückgestellten Anträge zum Erhalt aller Trauerhallen in Swisttal in der Hauptausschusssitzung am 27. Januar abschließend entschieden wird. Eine weitere Verzögerung der grundsätzlichen Entscheidung zur Aufhebung der Abrissbeschlüsse von 2012 scheint aus BfS-Sicht nicht mehr sinnvoll und ist offenbar auch nicht der mehrheitliche Bürgerwille, wie sich im Dialog mit den Einwohnern zum neuen Friedhofskonzept jüngst deutlich zeigte.
Die geringe jährliche Haushaltsersparnis sei im Verhältnis zu dem mit dem Abbau verbundenen Verlust an Trauerkultur als gering anzusehen und für den Haushalt insgesamt überhaupt nicht von entscheidender Bedeutung. Hier bestehe absolut keine Verhältnismäßigkeit, so die BfS.
Die unter den Mitbürgern erzeugte Beunruhigung sollte umgehend mit der klaren Aufhebung des Abrissbeschlusses beendet werden. Eine Verschiebung der Entscheidung aus politischen Gründen sollte vermieden werden.
Die BfS-Fraktion stellt noch einmal den Willenskern ihrer Anträge heraus: Der grundsätzliche Beschluss des Hauptausschusses aus 2012, die kommunalen Trauerhallen in Swisttal sukzessive abzureißen, soll uneingeschränkt aufgehoben werden. Die wirtschaftliche Übertragung an einen neuen Träger oder die Umnutzung, zum Beispiel als Kolumbarien - wie von der BfS vorgeschlagen -, ist davon unbenommen. Damit trennt sie den Grundsatzbeschluss zum Erhalt der Trauerhallen von der Neuaufstellung des Friedhofskonzeptes und der Suche nach einem neuen Träger.
Pressemitteilung der Fraktion
„Bürger für Swisstal“
