CDU Miel fordert eine Ortsumgehung
Umweltschmutz der B56 macht die Bäume krank
Miel. Seit über 50 Jahren schmücken die drei Linden das Kriegerdenkmal in Miels Zentrum. Früher ein Ort, an dem man sich traf und die Neuigkeiten im Dorf austauschte, ist dies heute nicht mehr möglich, da die hohe Verkehrsbelastung der Bundesstraße 56 dies nicht mehr zulässt.
Die Linden sind hoch gewachsen und standen bis vor Jahren noch stattlich und erhaben über dem Denkmal. Sie spendeten Schatten und verschönerten Miels Zentrum eindrucksvoll. Nun sind sie krank und man weiß nicht sicher, ob sie noch zu retten sind. Was wäre das Dorfzentrum ohne diese Bäume? Der Umweltschmutz, die Feinstaubbelastung und der versalzte Boden, bedingt durch die stark befahrene Bundesstraße 56, töten langsam die alten Bäume. Es liegt ein Vorschlag vom Verein „Rettet die Bäume“ bei der Gemeinde vor. Durch fachmännischen Rückschnitt sollen die Bäume gerettet werden. Ob dies aber noch hilft, ist mehr als ungewiss. Möglicherweise bleibt nichts anderes übrig, als die Bäume zu fällen und eine Neubepflanzung durchzuführen.
Festhalten sollte man: Durch die Lärm- und Schmutzemission der durch das Dorf fließenden Bundesstraße 56 sterben Bäume. Es liegt nahe zu fragen, was mit den Einwohnern im Dorf geschieht, die dieser Belastung ebenfalls seit Jahren ausgesetzt sind.
Die CDU Miel wartet schon lange Zeit auf die Ortsumgehung, um für die Menschen in Miel ein besseres und gesünderes Lebensumfeld zu schaffen. Jeder, der dieses Vorhaben mit fadenscheinigen Begründungen verzögert, setzt nicht nur die Gesundheit der Natur, sondern auch die der Mieler Bürger, Kinder wie Erwachsene, aufs Spiel.
Daher wird die CDU Miel weiterhin alles versuchen, um die Ortsumgehung wieder ins politische Bewusstsein zu bringen. Unnötige und noch dazu unsachliche Variantendiskussionen schaden den Mieler Bürgern, da sie nur zu einer weiteren Verzögerung bis hin zur Einstellung der Planungen und der Rückstellung im Bundesverkehrswegeplan führen könnten.
Pressemitteilung
CDU Miel
