Politik | 24.01.2017

Unbestreitbare Verdienste

Gedanken eines langjährigen Eifelverein- Mitglieds anlässlich des Todes von Walter Schmitt

Welche Nachrufe gebühren einem Menschen, der sich jahrzehntelang um bestimmte Institutionen seiner Heimatstadt verdient gemacht hat?

Der „Verein zur Förderung der Denkmalpflege und des Heimatmuseums in Sinzig e.V.“ bringt in zwei Anzeigen in Blick aktuell seine Trauer über den Verlust zum Ausdruck und würdigt ausführlich die jahrzehntelangen Leistungen und Verdienste Schmitts für den Verein.

Und der Sinziger Eifelverein? Seine ganze Anteilnahme besteht in einer kleinen, unauffälligen, zweizeiligen Todesanzeige! Der Verein war seit seiner Jugend der Lebensinhalt dieses Mannes, der Jahr für Jahr akribisch ein Jahresprogramm mit mehreren Wanderungen pro Woche und einigen jährlichen hochinteressanten Wanderreisen zusammengestellt und diese auch meist selbst geführt hat. Um ein solches Programm hätten sicher viele Ortsvereine Sinzig beneiden können. Ich selbst erinnere mich dankbar an fast ein Dutzend Wanderreisen durch die deutschen Mittelgebirge, durch Thüringen, ins Mecklenburger Seenland, auf Rügen, ins Riesengebirge und in die Slowakei. Das Angebot ging dabei weit über die genannten Reisen hinaus, die ich miterleben durfte. Hinzu kommen zahlreiche unvergessliche Tageswanderungen an den Wochenenden über die Höhen des Rhein- und Ahrtals, durch die Eifel usw. All diese Wanderungen bilden für mich - und sicher auch für zahlreiche andere Mitwanderer - ein unverlierbares Erlebnispotential.

Walter Schmitt war ein Mensch mit Ecken und Kanten, manchmal schwierig. Er selbst bezeichnete sich gelegentlich humorvoll als Eifeler Sturkopf. Aber auch wenn es in seinen späten Lebensjahren mit seinem Verein zu Zerwürfnissen kam und dieser sich ohne ihn neu formierte: Muss man seinen Tod und seine unbestreitbaren jahrzehntelangen Verdienste mit Schweigen übergehen?

Peter Dams, Sinzig

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