Von der ehemaligen Postgewerkschaft zu Ver.di
Unglaublich stolze 70 und 60 Jahre Gewerkschaftsmitglied
Region. Bei einem leckeren Abendessen sind zum 70. und 60. Gewerkschafts-Jubiläum Rolf Hölzle aus Bendorf und Klaus-Dieter Schröder aus Neuwied in der Laubachs Mühle in Neuwied vom zuständigen Gewerkschaftssekretär Jürgen Rinke-Oster aus dem Verdi Bezirk Mittelrhein geehrt worden.
Während Rolf Hölzle bereits am 1. Juni 1952 in der Ausbildung in die damalige Postgewerkschaft eingetreten ist, folgte ihm exakt 10 Jahre später sein Kollegen Klaus-Dieter Schröder ebenfalls mit Beginn seiner Ausbildung am 1. Juni 1962.
Beide wurden nun von Jürgen Rinke-Oster aus dem ver.di Bezirk Mittelrhein in Koblenz geehrt, der neben der EHREN-Urkunde auch regionale Weinpräsente überreichen durfte. Begleitet wurde die Ehrung von weiteren Senioren aus dem Gewerkschaftskreis. „Wir alle haben diesen Gewerkschaftsmitgliedern aus dieser Zeit unsere soziale tarifliche Stabilität, wie regelmäßige Lohnsteigerungen, Urlaubs und Weihnachtsgelder und vieles andere zu verdanken.“
Damals wurden die Beschäftigten der Post nach der Ausbildung und mit Volljährigkeit bereits verbeamtet, was heute schon lange nicht mehr so ist.
In ihrer Gewerkschaftszeit folgten beeindruckende und erfolgreiche Zeiten in der Betriebs und Vertrauensleutearbeit und natürlich in der internen Gewerkschaftsarbeit. Auch nach der Postreform 1994 verblieben die beiden der gelben Post, also der Deutschen Post AG.
Am Abend sagten beide: „Selbst im Ruhestand war und ist es für uns eine Selbstverständlichkeit Gewerkschaftsmitglied zu sein und zu bleiben, denn nur mit der stärksten Solidargemeinschaft in Deutschland können wir die Kernprinzipien Frieden, Demokratie und betriebliche Mitbestimmung behalten und weiter stärken.“
Pressemitteilung ver.di
-Bezirk Mittelrhein
Klaus-Dieter Schröder und Rolf Hölzle. Foto: privat