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Umweltministerin Ulrike Höfken zur TÜV-Untersuchung der Stickstoffdioxid-Messstellen

Unsere gemessenen Werte sind korrekt und repräsentativ

Nach Umweltministerin Ulrike Höfken müsse es endlich Hardwarenachrüstungen für ältere Fahrzeuge geben

12.07.2019 - 10:26

Region. „Das Ergebnis der Überprüfungen durch den TÜV überrascht mich überhaupt nicht: Unsere rheinland-pfälzischen Messstationen, die vom Landesamt für Umwelt betrieben werden, stehen richtig und EU-konform. Unsere gemessenen Werte sind korrekt und repräsentativ“, sagte Umweltministerin Ulrike Höfken in Mainz. „In Rheinland-Pfalz wurden drei Stationen vom TÜV geprüft, und zwar dort, wo der Jahresmittelgrenzwert von 40 Mikrogramm in den Jahren 2017 und 2018 noch überschritten beziehungsweise knapp erreicht wurde – also in Mainz, Koblenz und Ludwigshafen. Ich hoffe sehr, dass die zeitraubende Diskussion um Messwerte und die Standorte von Messstellen durch diese gutachterliche Bewertung nun endlich beendet ist.

Die Überwachung der Luftqualität basiert auf strengen EU-Vorgaben, die wir seit Jahrzehnten umsetzen und sehr ernst nehmen. Es geht hier um nichts weniger als den Schutz der menschlichen Gesundheit. Wenn aber innerstädtische Messungen in Bezug auf Stickstoffdioxid erhöhte Werte zeigen, sollten nicht die Messstandorte oder Grenzwerte in Frage gestellt werden. Stattdessen müssen wir Maßnahmen umsetzen, die die Luft in unseren Städten verbessert.

Wir dürfen in unseren Anstrengungen zur Luftreinhaltung nicht nachlassen. Die gesunkenen Werte im ersten Halbjahr 2019 in Mainz zeigen bereits einen positiven Trend. Auch in Ludwigshafen und Koblenz ist die Einhaltung des Grenzwertes im Jahr 2019 realistisch. Damit die gesundheitlichen Belastungen durch schmutzige Luft für die Menschen in den betroffenen Städten noch weiter sinken, muss es endlich Hardwarenachrüstungen (Katalysatoren) für ältere Fahrzeuge geben. Viele Gutachten bestätigen, dass dies technisch möglich ist. Die Automobilhersteller sind hier in erster Linie in der Pflicht. Ich appelliere daher wiederholt an den Bundesverkehrsminister, diese Hardwarenachrüstungen auf Kosten der Hersteller einzufordern, anstatt Grenzwerte oder Standorte von Messgeräten in Frage zu stellen.“

Pressemitteilung

Ministerium für Umwelt,

Energie, Ernährung und Forsten

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16.07.2019 19:01 Uhr
juergen mueller

Beendet?Nein, ist sie nicht.Die europäische Richtlinie gibt konkrete Vorgaben zum Ort und Abstand verkehrsnaher Messstationen zur nächsten Kreuzung.Fahrbahnrand,zu Gebäuden oder in der Nähe von Hindernissen vor.Vor allem ältere Messstationen weichen von den vorgegebenen Kriterien häufig ab,da diese bereits lange vor der jetzigen neueren Rechtsprechung aufgestellt wurden.Eine Versetzung der Altstationen ist nicht zielführend.Im übrigen weist der TÜV selbst auf "kleine" Abweichungen der Stationierung hin - und "klein" ist ja relativ.Desweiteren war der TÜV-Auftrag von vorneherein limitiert.so wurde die Vorgabe,nicht zu "kleinräumig" zu messen nicht geprüft.So hat der TÜV festgelegt,dass,was so nirgendwo in Verordnungen/Gesetzen geschrieben steht "einige Meter Abstand - gleich 2 Meter Abstand zu Hindernissen" sind,also eine im Sinne einer guten Durchmischung ungünstigsten Interpretation,die nur der POLITIK zugute kommt.Und das,Frau Höfken,nennen SIE Schutz der menschlichen Gesundheit?



12.07.2019 12:58 Uhr
juergen mueller

Nein Frau Höfken,nichts ist beendet.Sie polarisieren,geben Ihre eigene Meinung wieder,die in nicht wenigen Punkten ganz einfach nicht der Wahrheit entsprechen,einer Wahrheit,die Sie ebenfalls nach Gutdünken als solche missbrauchen.Schutz der menschlichen Gesundheit.Diese Formulierung ist genauso missbrauchsbehaftet wie der Wortgebrauch "korrekt u.repräsentativ".Alternativ die Luft in den Städten verbessern?Atmen Sie mal tief durch in Koblenz,Mainz,Ludwigshafen,Stuttgart etc.Hier in KO-RÜBENACH soll ein Gewerbe-/Industriegebiet erweitert u.damit ein Kalt-Frischluftgebiet zerstört werden,dass gerade für die STADT Koblenz von immens wichtiger Bedeutung ist (auch wenn das durch Gutachten minimalisiert wird).Und MAINZ?Ihre Tatsachenverfälschung zieht auch hier nicht.Und ausserdem,Sie haben als Politikerin,den langjährigen Betrug z.B.der Autoindustrie genauso mitzutragen - entziehen Sie sich nicht Ihrer Verantwortung,die Sie gegenüber der Bevölkerung haben.



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Kommentare
Uwe Klasen:
Hätte es den Nationalsozialismus nicht gegeben, so hätte man ihn, damit sich die geistig Verwahrlosten von heute darin suhlen können, erfinden müssen!
juergen mueller:
Herr Schupp,wie kommen Sie darauf,dass man gerade Sie in einen direkten Vergleich mit den "Dosen-Politikern" gestellt habe?Seien Sie doch einfach nur froh,dass Ihr Konterfei nicht auf einer Dose war.Das hätte die Berechtigung zu einer Anzeige sein können.Meine Oma hat immer gesagt:"Getroffene Hunde bellen".Ich an Ihrer Stelle hätte mir nicht entgehen lassen,den ersten Ball zu werfen - nicht auf den Mann mit dem Schnorres,denn der ist ja tot. Machen sie doch lieber ernsthafte Politik,als diese anderen zu empfehlen und schauen sich einmal "Verstehen Sie Spaß" an.
Heiner Kuhlmann:
Ist der Vorname des Täters bekannt? Danke.
Antje Schulz:
Der Kommentar von K. Schmidt muß richtig gestellt werden. Die AfD hatte bei der Kreistagswahl nicht rund 350.000 Wähler, sondern rund 350.000 Stimmen. Jeder Wähler konnte bei Kreistagswahl bis zu 50 Stimmen vergeben. Im Bundesdurchschnitt liegt die AfD momentan bei etwa 13 Prozent. Da sind 7,4 Prozent für die AfD bei der Kreistagswahl Mayen-Koblenz nunmal weiter unter Schnitt. Das heißt, daß die Wähler im Landkreis Mayen-Koblenz mit der Arbeit der AfD nicht besonders zufrieden sind, jedenfalls weit weniger als im Bundesdurchschnitt. Und das liegt auch an der schlechten Arbeit von Uwe Junge.
K. Schmidt:
Das Argument, alle Wahlen in der Konstitution sind vorher abgesprochen, soll deshalb nicht ziehen, weil auch die meisten anderen Beschlüsse vorher abgesprochen und somit nur noch abzunicken sind? Und Junge soll man einfach nicht ernst zunehmen? Als Vorsitzender der drittstärksten Landtagsfraktion? Leute, genau so hält man dieses politische Krankheitssymptom am Leben, genau so wird man die Afd nicht wieder los. Bekämpft sie doch endlich mit vernünftiger Politik, nicht mit solch dilettantischen Quengeleien. Selbst die 350.000 Wähler bei der Kreistagswahl hat die AfD sich nicht selbst gewonnen, sondern die haben die anderen Parteien verloren. Warum versucht denn keiner, die zurück zu gewinnen? Das lässt sich so auf alle Ebenen übertragen. Man kann es nicht verstehen.
Antje Schulz:
Uwe Junge ist kein ernst zu nehmender Politiker.
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