Politik | 09.08.2016

Sommerreise des rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministers Dr. Volker Wissing

Unterwegs durch Rheinland-Pfalz

Besuch der HWK auf dem Programm stand auch auf dem Programm

Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing und Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein lauschen den Erklärungen beim Rundgang durch Räumlichkeiten des Kompetenzzentrums der HWK Koblenz.US

Koblenz. Für seine erste Sommerreise durch Rheinland-Pfalz hat der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing zahlreiche Besuchstermine in seinem Kalender aufgenommen. Unter anderem war er auch in das HWK-Kompetenzzentrum „Digitales Handwerk“ nach Koblenz gereist. Hierbei stellte das Kompetenzzentrum dem Minister seine Arbeit vor und Dr. Volker Wissing sprach auch mit Unternehmen, die sich mit der digitalen Technologie neue Marktsegmente erschlossen haben. Zudem hatte der Minister sich auch noch die Zeit genommen, einzelne Räumlichkeiten bei der HWK aufzusuchen. Hier informierte er sich im neu gegründeten Kompetenzzentrum „Digitales Handwerk“ über die Themen Automatisierung, digitale Fertigung und additive Fertigung, 3D-Druck.

Neue Internet-Plattform für Unternehmens- kooperationen gestartet

Doch vor dem Rundgang startete der Minister mit einem symbolischen Knopfdruck die Internet-Plattform für Unternehmenskooperationen. Auf dieser Plattform können sich Handwerksbetriebe untereinander vernetzen und gezielt nach Kooperationspartnern suchen, etwa um gemeinsam größere Aufträge bearbeiten zu können. „Die Startbahn-Handwerk vermittelt die Vorteile der Digitalisierung anschaulich und leistet wichtige Pionierarbeit“, sagte der Minister.

Wie die Digitalisierung das Handwerk bereichern kann, erzählten vier Unternehmen aus der Region dem Minister. Die Firma „Holzgespür“ aus Rhens ermöglicht seinen Kunden, mithilfe eines 3D-Konfigurators Möbel nach Maß zu individualisieren und zu bestellen. Verarbeitet werden hochwertige Harthölzer aus den heimischen Wäldern. „Lungmetall“ aus Mayen hat eine durchgehend digitale Kette von Kunden- und Produktionsdaten aufgebaut und die Produktionsmaschinen vernetzt. Das ermöglicht eine flexible, schnelle und preiswerte Einzel- oder Serienanfertigung.

„Formrausch“ berät, gestaltet und entwickelt seit 2003 Marken und setzt mithilfe seines interdisziplinären Teams digitale Marketing-, Kommunikations- und Vertriebstools um. Ein Projekt war die Plattform der Firma „Kolorat“ aus Rhens. Kunden können über einen Online-Konfigurator ihre eigene Wandfarbe entwickeln. Die Fachleute für Gestaltungsfragen beraten individuell, damit sich die Kunden mit der Farbe auch sicher wohlfühlen.

Handwerk leidet unter Fachkräftemangel

„Der Beruf des Handwerkers, der Handwerkerin ist großartig, wir haben aber leider einen Fachkräftemangel in diesem Bereich. Daher wollen wir gemeinsam, die Handwerkskammern und auch das Wirtschaftsministerium noch stärker darauf hinweisen, welche Chancen man hier vorfindet und die Attraktivität des Handwerks den jungen Menschen vor Augen führen. Das Handwerk insgesamt ist hochmodern und sehr attraktiv und wir sind in Rheinland-Pfalz mit unseren Handwerkskammern ganz vorne an der Spitze mit dabei und darauf können wir stolz sein“, so Dr. Volker Wissing in einem abschließenden Interview. „Die Handwerkskammer ist auch ganz vorne mit dabei, wenn es um Projekte wie Digitalisierung geht, hoch motiviert und im engen Dialog mit der Landesregierung und was hier geleistet wird ist vorbildlich“, erklärte er weiter.

Auch die anwesende Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein zeigte sich beeindruckt von dem Handwerker der Zukunft: „Es war wichtig, das das Handwerk sich heute repräsentiert hat, denn das Handwerk ist ein wichtiger Bestandteil der Wirtschaft auch in unserer Stadt. Das Handwerk hat nicht nur goldenen Boden, sondern ist auch Zukunft. Viele Handwerksbetriebe sind zukunftsorientiert, sehr gut vernetzt und digital aufgestellt.“ So bekam der Minister im Kompetenzzentrum einen guten Einblick in die Zukunft des Handwerks und er nimmt einen positiven Eindruck der engagierten Handwerkskammer und des Standortes Koblenz mit. US

Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing mit einem Metallwerkstück aus der Anlage.

Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing mit einem Metallwerkstück aus der Anlage.

Gemeinsamer Start der Internetplattform startbahn-handwerk.de, auf der sich Handwerksbetriebe untereinander vernetzen können: v.li. der Hauptgeschäftsführer der HWK Koblenz Alexander Baden, Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein, der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing und der Präsident der HWK Koblenz Kurt Krautscheid.

Gemeinsamer Start der Internetplattform startbahn-handwerk.de, auf der sich Handwerksbetriebe untereinander vernetzen können: v.li. der Hauptgeschäftsführer der HWK Koblenz Alexander Baden, Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein, der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing und der Präsident der HWK Koblenz Kurt Krautscheid.

Die Handwerker im Kompetenzzentrum ließen sich bei ihren Arbeiten nicht stören.

Die Handwerker im Kompetenzzentrum ließen sich bei ihren Arbeiten nicht stören.

Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing und Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein lauschen den Erklärungen beim Rundgang durch Räumlichkeiten des Kompetenzzentrums der HWK Koblenz.Fotos: US

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