Demuth: „Landeshilfe für Vereine gibt es erst, nachdem Rücklagen aufgebraucht sind“
Vereine in Existenzangst
Kreis Neuwied. Dass die Landesregierung mit unseren rheinland-pfälzischen Vereinen eher stiefmütterlich umgeht, ist kein Geheimnis. Vielerorts sind Verantwortliche unzufrieden mit dem Umgang der Landesregierung und den meist ehrenamtlich Arbeitenden im Vereinsleben. „Was die Landesregierung nun aber vorhat, ist der Gipfel“, kommentiert die CDU-Landtagsfraktion, und mit ihr die Landtagsabgeordnete Ellen Demuth.
Bereits am 3. April 2020 hat die CDU-Fraktion die Landesregierung aufgefordert, diejenigen gemeinnützigen Vereine ohne angegliederten Wirtschaftsbetrieb finanziell zu unterstützen. Zu diesem Thema gab es die Pressemitteilung der CDU-Landtagsfraktion „Sportvereine in Rheinland-Pfalz nicht im Stich lassen!“.
Drei Wochen lang machte die Landesregierung nichts. Erst am 27. April 2020 reagierte sie auf die CDU-Forderungen und setzte deren Programm nahezu vollständig um, was die CDU in der Pressemitteilung „Landesregierung bringt CDU-Forderungen zur Vereinsunterstützung auf den Weg“ feststellte.
Ellen Demuth erklärt: „Allerdings gibt es einen deutlichen Unterschied bei dem was die CDU-Landtagsfraktion für die Vereine gefordert hat und dessen, was die Landesregierung vorhat. Die Landesregierung will, dass alle Vereine ihre Rücklagen aufbrauchen, bevor sie finanzielle Hilfen vom Land bekommen. Das ist gerade für die Vereine, die mit ihren Rücklagen Feste und Veranstaltungen vorfinanzieren müssen, besonders belastend. Wir haben deshalb einen „Sockelbetrag“ für jeden Verein gefordert – die Landesregierung hingegen bestraft nun Vereine, die oft mühsam gespart haben. Dazu kommen hohe formale Hürden bei der Beantragung der Soforthilfe.“
Pressemitteilung
Büro Ellen Demuth, MdL (CDU)
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