Politik | 16.03.2018

Aufbruch im Buchfinkenland

Vergesst die Dörfer nicht

V.l.: Dietmar Riewe CDU OV- Vorsitzender, Michael Manns, Franziska Schäder, David Wick, Ulrich Weidenfeller- Ortsbürgermeister Gackenbach, Uwe Meyer- Ortsbürgermeister Holler, Christoph Neyer- Ortsbürgermeister Niederelbert, Ulrich Richter-Hopprich Bürgermeister der Verbandsgemeinde Montabaur, Cornelia Baas Bürgermeisterin von Untershausen. Privat

Daubach/Montabaur. Bei der Amtsübergabe des ehemaligen- und leider zu früh verstorbenen Landrats Peter Paul Weinert an seinen Nachfolger Achim Schwickert sprach Peter Paul Weinert folgende Worte: „Achim- vergiss die Dörfer nicht“. Um diesen Worten auch Taten folgen zu lassen, traf sich der Vorstand des CDU- Ortsverbandes Buchfinkenland/Gelbachhöhen mit einigen Ortsbürgermeistern in der Eulenstube in Daubach, um konkrete Projekte in den zehn Gemeinden im Buchfinkenland, in den Elbertgemeinden und in Welschneudorf zu forcieren und in die Tat umzusetzen. Einig war man sich darüber, dass sich die CDU-Ortsverbände Buchfinkenland/Gelbachhöhen, die Elbertgemeinden und Welschneudorf künftig zusammen schließen, um verstärkt gemeinsame Ziele anzugehen.

Ziel 1: dringend erforderlicher Ausbau der Fahrradwege im Naturpark Nassau und besonders zur Innenstadt nach Montabaur. Bedingt durch die Verbreitung der E-Bikes und zur Förderung des Tourismus im Naturpark besteht hier erheblicher Handlungsbedarf. Während der Westerwaldkreis ein Planungsbüro unter Leitung von Jupp Trauth und die Verbandsgemeinde/Stadt Montabaur unter Zuständigkeit von Karin Maas viele Radwege bereits ausgewiesen und beschildert haben, gilt es noch die Landesbehörden und hier besonders den Landesbetrieb LBM von der Umsetzung zu überzeugen. Besonders der Ausbau parallel zur Landesstrasse L 326 zwischen Holler und Montabaur steht hier im Fokus. Hier schlängeln sich sogar Fußgänger zwischen der zu schmalen Brücke in Holler mit fehlerhaft angebrachten Leitplanken unter höchster Lebensgefahr entlang der stark befahrenen Landesstraße Richtung Montabaur. Hier sind entsprechende Aktionen unter Beteiligung von engagierten Bürgern aus Holler bereits im vollen Gang.

Ziel 2: Durch den inzwischen erfolgten Breitbandausbau in fast allen Dörfern, gilt es den Vorteil der Digitalisierung in Arbeitsplätze auf dem Land umzusetzen. Sind in den letzten Jahren viele Arbeitsplätze in die Großstädte und Industriegebiete abgewandert, ermöglicht das Internet nun die Rückkehr von Online- Arbeitsplätzen auf die Dörfer. Hier gilt es seitens der Ortsgemeinden, Anreize bei der Gewerbesteuer zu realisieren.

Ziel 3: Erhaltung und Renovierung der Ortskerne durch Wahrnehmung der Bundes-/Landes- und Verbandsgemeinde- Förderprogramme. Dazu erfolgen in Kürze Info-Veranstaltungen in den Dörfern.

Ziel 4: Der Naturpark Nassau ist eine der schönsten Naturlandschaften Deutschlands. Dies gilt es zu schützen und zu erhalten. 22 neue Windräder nahe Hirschberg und Nomborn- die doppelt so hoch sind wie der Kölner Dom- sind hier von den Anwohnern nicht erwünscht.

Der weitere Ausbau ist sowohl technisch-, wirtschaftlich- als auch ökologisch besonders im Wald grober Unfug. Auch der Bau der Gleichspannungsleitung Ultranet hat gravierende Nachteile für die Bevölkerung, zumal kein Mensch auf der Welt Gleichspannung zur Energieversorgung benötigt.

Ziel 5: Sanierung der Kreisstrassen K 172 zwischen Gackenbach und Einmündung Horbach, sowie der Stelzenbachstrasse K 166. Hier wurden entsprechende Anträge seitens der Ortsgemeinden Gackenbach und Horbach bei der Kreisverwaltung gestellt.

Ziel 6: Der CDU- Ortsverband plant ein regelmäßiges Familienfest - erstmals im September - im Wildpark Gackenbach. Sonderpreise für Kinder sollen möglichst vielen Familien die Teilnahme ermöglichen.

Pressemitteilung CDU

Ortsverband Buchfinkenland/

Gelbachhöhen

V.l.: Dietmar Riewe CDU OV- Vorsitzender, Michael Manns, Franziska Schäder, David Wick, Ulrich Weidenfeller- Ortsbürgermeister Gackenbach, Uwe Meyer- Ortsbürgermeister Holler, Christoph Neyer- Ortsbürgermeister Niederelbert, Ulrich Richter-Hopprich Bürgermeister der Verbandsgemeinde Montabaur, Cornelia Baas Bürgermeisterin von Untershausen. Foto: Privat

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