Erster Bauabschnitt des Großprojektes „Beseitigung Bahnübergang“ fertiggestellt

Verkehrsfreigabe für den neuen Vollanschluss an die B266

06.03.2019 - 14:50

Bad Neuenahr. Im Juni begannen die Bauarbeiten und am Dienstag, 5. März war es soweit: Der neue Vollanschluss an die B266 im ersten Bauabschnitt wurde nach Fertigstellung für den Verkehr freigegeben. Jens Heckenbach vom Bauamt der Kreisstadt, der Polier Herbert Zischke und Bauleiter Martin Hoffmann von der bauausführenden Firma Rick, Nico Gleich von der örtlichen Bauüberwachung sowie Markus Thieltges von der Oberbauleitung entfernten gemeinsam symbolisch die Sperrbake. Damit sind die Planungen und die Umsetzung zur Beseitigung des schienengleichen Bahnübergangs Hauptstraße-Heerstraße im Zeitplan. Mit diesem ersten Bauabschnitt wurde ein neuer Vollanschluss an die B266 geschaffen, der über einen neuen Kreisverkehrsplatz die Kreuzstraße und somit das Berufsbildungszentrum sowie das Apollinaris-Stadion an die nun durchgehende B266 als leistungsfähige Verkehrsanlage anschließt. Die Fertigstellung dieser Arbeiten schafft die Voraussetzungen für den Baubeginn des zweiten Bauabschnittes, der für den Rückbau des bestehenden Bahnüberganges, den Bau einer Personenunterführung am Ort des bisherigen Bahnüberganges und die Verlängerung der Hauptstraße als zukünftige Haupteinfahrtstraße bis zum neuen Vollanschluss vorsieht, als Zwischenlösung dafür erfolgt die Anbindung der Stadtmitte über die Kreuzstraße.



Bahnübergang dauerhaft gesperrt


Nach Freigabe wurde der Bahnübergang ab 18 Uhr auf Dauer komplett für den Verkehr gesperrt. Für die Fußgänger und die Radfahrer bleibt vor Ort bis zur Fertigstellung der Personenunterführung ein behelfsmäßiger Bahnübergang nutzbar.

An der Personenunterführung selbst laufen die Arbeiten seit dem 25. Februar 2019 zunächst zur Freilegung des Baufeldes. Parallel werden erste Gleisarbeiten durchgeführt.

„Bei dem Projekt handelt es sich um eines der bedeutsamsten Verkehrsinfrastrukturprojekte mit Blick auf die Zukunft der Kreisstadt.

Bereits in 2019 wird das Bild von Autoschlangen am geschlossenen Bahnübergang nahe der Ampelkreuzung Heerstraße der Vergangenheit angehören und sich der Verkehrsfluss und die innerörtliche Erschließung in die Stadt deutlich verbessern“, erläutert Bürgermeister Guido Orthen das Großprojekt.


Anliegerversammlung am 13. März


Das Gesamtprojekt ist mit 13,6 Mio. Euro veranschlagt, davon übernimmt ein Drittel die Bahn, ein weiteres Drittel der Bund und das restliche Drittel die Stadt, deren Anteil jedoch noch mit 70Porzent durch das Land RLP gefördert wird, so dass die Stadt selbst 1,35 Mio. Euro leisten muss. Der jetzt fertiggestellte erste Bauabschnitt hat 5,2 Mio. Euro gekostet.

Die Stadt bietet am 13. März 2019 eine Anliegerversammlung an. Im Rahmen dieser Versammlung wird auch der aktuell laufende 2. Bauabschnitt des Großprojektes vorgestellt.

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Gabriele Friedrich:
Was regen sich die Leute auf ? Alles was gehackt werden kann, ist nicht sicher. Strengt euch halt mehr an. Vielleicht sagt euch der 14jährige, wo es dran gelegen hat. Kinder haben heute keine Interessen mehr, keine Luft, keine Freundschaften und vor allem keine Eltern daheim- also keine Ansprechpartner. Mir...
juergen mueller:
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Gabriele Friedrich:
Wir kommen aus dem "Unterstützen" gar nicht mehr raus. Jede Stadt sollte sei Tierheim unterstützen- vor Ort. Die Tierärzte finde ich auch viel zu teuer. Das kann sich ein alter Mensch gar nicht mehr leisten. ...
juergen mueller:
Der Wunsch nach mehr Aufmerksamkeit und vor allem Unterstützung der Tierschutzarbeit vor allem durch Bund, Land und Kommunen ist etwas, was gerade dort immer nur auf taube Ohren stößt. Corona muss ja für vieles herhalten, was vor allem die menschliche Einschränkung betrifft. Diese, auch wenn es finanziell...
Gabriele Friedrich:
Es geht doch hinten und vorne nicht weiter. Termin Shopping-mit mir nicht. Dann kaufe ich lieber weiter online ein. Macht endlich die Läden auf !...
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