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Kreisverwaltung Cochem-Zell wird zum Multi-Center

Verwaltungen schließen Kooperationen

Verwaltungen schließen Kooperationen

Die Landräte Gregor Eibes, Michael Lieber und Manfred Schnur freuen sich über die gemeinsame Kooperation im Rahmen der Behördennummer 115.Foto: Kreisverwaltung Cochem-Zell

07.01.2018 - 14:00

Landkreis Cochem-Zell. Kurz vor dem Jahreswechsel geht der Landkreis Cochem-Zell im Rahmen der einheitlichen Behördennummer 115 gemeinsame Wege mit den Landkreisen Altenkirchen und Bernkastel-Wittlich. Hierzu wurde nun eine Kooperation geschlossen. Anfragen aus dem Landkreis Altenkirchen können ab sofort und für den Landkreis Bernkastel-Wittlich ab Februar 2018 durch das 115-Service-Center der Kreisverwaltung in Cochem beantwortet werden. Dadurch erhöht sich der Kreis der 115-Teilnehmer, dessen Service bisher rund 1,7 Millionen Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz nutzen können.

„Für uns bedeutet die 115 echter Bürgerservice. Auch im digitalen Zeitalter bleibt das Telefon ein wichtiger Kanal der Verwaltung. Mit der leicht zu merkenden 115 entfällt für die Bürger die aufwändige Suche nach Zuständigkeiten und Telefonnummern. Ich kann jeder Verwaltung nur empfehlen, sich dem 115-Verbund anzuschließen“, betont Landrat Manfred Schnur. Die 115 ist die erste Anlaufstelle für Fragen aller Art. Egal ob zum Elterngeld, zur Kfz-Anmeldung oder zum Wohngeld: Von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 18 Uhr können Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen aus den betroffenen Landkreisen mit einem Anruf bei der 115 ihre Fragen an die Verwaltung schnell und zuverlässig klären. Anders als in einer Telefonzentrale oder Vermittlung beantworten die Ansprechpartner des 115-Servicecenters mit Hilfe einer Wissensdatenbank den Großteil aller Anfragen abschließend. Lokale Besonderheiten können bei jeder Leistungsbeschreibung ergänzt werden. Damit ist gewährleistet, dass jedes 115-Servicecenter auch häufige Fragen zu jeder anderen teilnehmenden Verwaltung beantworten kann.

Durch die Kooperation werden die telefonischen Anliegen an die angeschlossenen Verwaltungen wie in einem eigenen Service-Center beantwortet. Ist eine abschließende Auskunft am Telefon nicht möglich, können die Gespräche, eventuelle Rückfragen oder auch E-Mails unmittelbar an die Kooperationsverwaltungen weitergeleitet werden. Die Anfragen werden im Service-Center Cochem vorerst noch mit dem aktuellen Personalbestand im bestehenden Center bearbeitet. Mit zunehmender Bekanntheit der 115 kann eine Aufstockung notwendig werden. Da ein solches Center Synergieeffekte in die gesamte Verwaltung hat, ist dies eine Rechnung die aufgeht - wie Wirtschaftlichkeitsberechnungen von größeren Centern bereits belegen. Landrat Michael Lieber erklärt: „Nach dem Beitritt zum Verbund der 115 setzt der Kreis Altenkirchen auf interkommunale Kooperation. Mit der nun vertraglich dokumentierten, verwaltungsübergreifenden Anbindung an das 115-Servicecenter des Kreises Cochem-Zell können wir auf die Erfahrung und das Know-how der dortigen Service-Mitarbeiter zurückgreifen, um ab sofort unseren Bürgerinnen und Bürgern den qualitativ hochwertigen 115-Service zu bieten“.

Mit der Teilnahme an der 115 bekennen sich die teilnehmenden Kommunen zum einheitlichen 115-Serviceversprechen: 75 Prozent aller künftigen Anrufe sollen innerhalb von 30 Sekunden angenommen, 65 Prozent ohne eine Weitervermittlung sofort beantwortet werden. Bei komplexen Sachverhalten wird der Anrufer innerhalb von 24 Stunden eine Rückmeldung - auf Wunsch auch per Fax oder E-Mail - erhalten.

Pressemitteilung

Kreisverwaltung Cochem-Zell

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Kommentare
Karsten :
Mir kommt es so vor als hätten die lieben Menschen, die eine Wohnung gekauft haben direkt den ganzen Heddesdorfer Berg mitgekauft. Was soll dieser Blödsinn? Warum beschweren sich so viele? Es wird seit Jahren da oben gebaut und nie beschwert sich jemand. Jetzt auf einmal ist ja alles soooo schlimm. Seid froh dass Kaufkraft nach Neuwied kommt!! Es sollen vernünftige Wohnungen gebaut werden die kaufkräftige Menschen nach Neuwied bringen. Das ist das was Neuwied brauch. Unfassbar diese ständige Nörgelei. Es war schon immer so geplant dass weitere Mehrfamilienhäuser dort entstehen. Wer alleine wohnen will muss aufs Land ziehen.
Dennis Mohr:
Die vorgelegten Pläne sind ein Schlag in das Gesicht der Anwohner vor allem der Erich-Kästner-Str., die mit ihren Investitionen dieses Baugebiet überhaupt erst möglich gemacht haben. Alle Stadträte, die sich für diese Änderung aussprechen, sollten sich öffentlich dazu bekennen! Versprochen wurde ein Nahversorgungsgebiet im Stile des Ringmarktes im Raiffeisenring. Jetzt wird mit 4-geschossigen Bauten das Areal weiter verschandelt und den Anwohnern die teuer bezahlte Aussicht verbaut. Und die Vertreter der Stadt lachen über die Einwände!
Uwe Klasen:
"Solarverein Goldene Meile", solche Lobbyvereinigungen haben es geschafft, dass der Strom In Deutschland am teuersten, die Umweltzerstörung im Zuge des Aushaues der sogenannten "Erneuerbaren Energien (EE)" gewaltig, dafür die Netzstabilität gering ist, bei gleichzeitig steigendem CO²-Ausstoß der im Grunde durch die in die EE investierten Milliarden verringert werden sollte!
juergen mueller:
Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, als hätte die STADT ein "Toilettenproblem" - siehe auch HAUPTBAHNHOF. Ob man sich mit dem Vorschlag, die städtische Toilettenanlage "rund um die Uhr" zugänglich zu machen und wenn nötig, die Verwaltung technisch nachrüsten MUSS, auch Gedanken gemacht hat, wie das alles vonstatten gehen soll oder was eine Nachrüstung kostet? Glaube nicht.
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