Politik | 04.06.2015

SPD Swisttal

Voller Saal und ausgelassene Stimmung

Veranstaltung „Politik trifft Kultur“ der Bürgermeisterkandidatin kam gut an

Im Vordergrund Hartwig Kiwitt, und hinten (von links) Tobias Leuning, Rainer Schmidt, Miriam Schmidt, Bernd Schumacher, Gisela Hein sowie Sebastian Jäger, Moritz Rissel und Sabine Dute von der Band „vielsaitig“.

Swisttal. Hocherfreut über die große Resonanz auf ihre Einladung zur Veranstaltung „Politik trifft Kultur“ zeigten sich im gut gefüllten Odendorfer Dorfsaal Bürgermeisterkandidatin Gisela Hein und SPD-Vorsitzender Tobias Leuning bei ihrer Begrüßung der rund 170 Besucher, die im Verlauf des Abends eine gut dosierte Mischung aus Politik und Unterhaltung erlebten. Zum Auftakt heizte die Odendorfer Band „Vielsaitig“ auf der Bühne vor einem großen roten Vorhang mit live gespielten Rock- und Pop-Klassikern aus den 70er, 80er und 90er Jahren die Stimmung im Saal kräftig auf. Gisela Hein übernahm anschließend die Moderation mit Vorstellung der auftretenden Künstler. Sie betonte, die Veranstaltung solle nicht nur dazu dienen, ihre politischen Vorstellungen, sondern auch sie selbst als Person besser kennenzulernen. Dies erfolgte im weiteren Verlauf des Abends nach einem ersten künstlerischen Beitrag des Rheinbacher Komponisten und Autors Bernd Schumacher, der Texte und Lieder in Voreifelmundart vortrug, in Form eines längeren Interviews, das Miriam Schmidt, persönliche Referentin des Parlamentarischen Staatssekretärs Ulrich Kelber aus Bonn, mit Gisela Hein führte.

Darin erklärte sie zunächst, dass sie schon seit über 30 Jahren mit ihrer Familie in Swisttal lebe, Diplom-Volkswirtin sei und als Selbstständige klein- und mittelständische Unternehmen in der Region im Marketing und sozialer Verantwortung berate. Sie sei zudem in vielen Vereinen und schon lange in der Kommunalpolitik engagiert. Zur Kandidatur für das Bürgermeisteramt habe sie motiviert, dass ihr Engagement auf jeden Fall vor Resignation gehe. „Jeder, der mich kennt, weiß, wofür ich mich entschieden habe, nämlich zu handeln und mich noch stärker in die Politik einzubringen“. Aus ihrer bisher sehr gut angenommenen Aktion „Hein spaziert“ habe sie vor allem mitgenommen, dass sich die Bürger für die offenen Ohren und das Gespräch mit ihnen sehr begrüßten. „Das möchte ich weiterführen, und zwar indem ich auf die Bürger zugehe und nicht umgekehrt“. Falls sie am 13. September gewählt werde, werde sie sofort eine Prioritätenliste erstellen, wozu inhaltlich Stärkung der Dorfkerne, Management von Gewerbegebieten, Kindergartensituation, Jugendtaxi, Verkehrsbelastungen und Breitbandausbau, aber auch die frühzeitige Beteiligung der Bürger in wichtigen Fragen sowie eine Überprüfung der Verwaltungs- und Kommunikationsstrukturen gehören. Bürgerbeteiligung bedeute für sie unter anderem Einwohnerfragestunden, auch vor Ausschusssitzungen, Runde Tische, Bürgersprechstunden, weitere „Hein-Spaziergänge“ vor Ort, Nutzung von Expertenwissen, sofortige Reaktion auf Anregungen und Beschwerden, die nicht - wie bisher häufig - im Papierkorb verschwinden dürfen. Die Verwaltung fühle sich überlastet, es herrsche dort oft Stillstand; Unternehmen und Bürger beklagten, dass nicht mit ihnen geredet werde. In der Verwaltung gehe es zum einen um die Optimierung von Strukturen und Abläufen, zum anderen um Menschenführung, zu der unter anderem gehöre, dass Beschlüsse der Politik in der Verwaltung auch umgesetzt werden, was z.B. beim vorliegenden guten Gemeindeentwicklungskonzept nur unzureichend erfolgt sei. Die Verwaltung müsse sich mehr als bisher als Teil der Gemeinde verstehen.

Zu den kulturellen Höhepunkten des Abends gehörte der Auftritt des Kabarettisten Rainer Schmidt, von Beruf evangelischer Pfarrer aus Bonn und Botschafter für Fair Play, der Ausschnitte aus seinem Programm „Däumchen drehen - keine Hände, keine Langeweile“ brachte, in dem er dem Publikum das Thema Inklusion in humorvoller Weise näher brachte. „Sie hätten Inklusion nicht besser erklären können“, dankte ihm Gisela Hein unter großem Beifall. Den Künstlerreigen beschloss Hartwig Kiwitt aus Odendorf von der Gruppe „Sibbeschuss“ mit Kölschen Liedern zum Mitsingen. Beim letzten Stück, dem Odendorfer Heimatlied, versammelten sich alle Mitwirkenden auf der Bühne vor dem eifrig mitsingenden Publikum. Tobias Leuning dankte zum Abschluss den Organisatoren um seinen Vorstandskollegen Paul Adams und der Familie Hein „für den wahnsinnig tollen Abend.“

Pressemitteilung der

SPD Swisttal

Miriam Schmidt interviewt Frau Hein. privat

Miriam Schmidt interviewt Frau Hein. Fotos: privat

Im Vordergrund Hartwig Kiwitt, und hinten (von links) Tobias Leuning, Rainer Schmidt, Miriam Schmidt, Bernd Schumacher, Gisela Hein sowie Sebastian Jäger, Moritz Rissel und Sabine Dute von der Band „vielsaitig“.

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