Politik | 02.08.2021

Markus Erdmann will in den Bundestag, um sich für den Klimaschutz einzusetzen

Von Linkenbach nach Berlin

Markus Erdmann

Kreis Neuwied. Der Klimawandel ist da – auch hier im Westerwald sind die Auswirkungen schon deutlich sicht- und spürbar. Markus Erdmann will etwas dagegen tun und kandidiert deswegen für den nächsten Bundestag. Wichtig ist ihm, dass der Kampf gegen den Klimawandel nicht zulasten von finanzschwachen Menschen geht und dass die besonderen Belange des Landlebens dabei berücksichtigt werden.

Der Westerwald und seine Menschen liegen Markus Erdmann am Herzen. Der heute 50-jährige PR-Berater und Nebenerwerbslandwirt wurde in Leverkusen geboren, wohnt nun schon seit fast 15 Jahren im Westerwald und ist Mitglied beim Verein Klimaliste.RLP. „Die Menschen hier sind manchmal rau, aber herzlich, sie lieben die Natur und viele sehen mit Schrecken, was der Klimawandel mit den Wäldern hier oben angerichtet hat“, sagt er und ergänzt: „Wir hatten jetzt einige sehr trockene und heiße Sommer mit entsprechend schlechten Ernten und nun leiden wir unter den Folgen der großen Regenmengen. Der Klimawandel ist angekommen und es bleibt kaum Zeit, etwas dagegen zu tun. Noch haben wir ein kleines Zeitfenster, indem wir selber gestalten können, wie unsere Zukunft aussehen wird, aber ob wir es wollen oder nicht, ob wir es akzeptieren oder leugnen, die Natur lässt nicht mit sich verhandeln.“

Im Westerwald sind Klimawandel und Gegenmaßnahmen schon jetzt existenzbedrohend

Dabei ist für Markus Erdmann eines völlig klar: „Die meisten Klimaschutzmaßnahmen haben hier auf dem Land schon jetzt existenzbedrohende Ausmaße und Menschen mit weniger prallem Geldbeutel leiden darunter besonders. Das kann und darf nicht sein. In der Stadt ist es einfach, mit Rad und Bus zu fahren, aber hier auf dem Land gibt es kaum Busse und wer schon einmal mit dem Rad auf einer Landstraße unterwegs war, kennt die Lebensgefahr, in die man sich dabei begibt.“

Das Auto ist Teil des täglichen Lebens, ob für die Fahrt zur Kita, zur Schule, zur Arbeit oder zum Einkaufen. Ob ein Liter Kraftstoff 1, 2 oder 3 Euro kostet, mag reiche Menschen weniger stören, für viele Wällerinnen und Wäller bedeuten hohe Kraftstoffpreise aber massive Eingriffe in ihr Leben. Mobilität muss also mit klimaneutralen und praktischen Lösungen sichergestellt werden, ob in der Stadt oder auf dem Land, ob finanzstark oder nicht. Und das so schnell wie möglich!

Nur zusammen schaffen wir diese Aufgabe

Deswegen ist für Markus Erdmann klar, dass man eine solche Aufgabe nur gemeinsam mit allen Menschen stemmen kann. „Wann immer wir in Deutschland in Krisen gesteckt haben, haben wir zusammengestanden, haben uns gegenseitig geholfen und es war immer genug Geld da, um – auch kurzfristig – solche Situationen zu mildern und zu lösen. Ob Finanzkrise oder Firmenrettung, das war und ist immer möglich. Es ist eine Frage des Wollens und nicht des Könnens. Und die Klima-Krise ist die größte Herausforderung in den nächsten Jahrzehnten.“

Chancen ergreifen & erneut weltmarktführend werden

Auch wenn der Kampf gegen den Klimawandel Veränderungen mit sich bringt, so bieten sich darin auch große Chancen. Manche Dinge werden verschwinden, dafür neue entstehen. „Diese Übergänge müssen wir gemeinsam gestalten und den Menschen dabei helfen. Die Menschen in Deutschland sind clever und fleißig. So, wie vor gut 120 Jahren der Übergang von der Pferdekutsche zum Auto stattfand und den Siegeszug der deutschen Autobauer einleitete, so können wir auch jetzt den Wandel schaffen. Was spricht dagegen, dass wir in 10, 20 oder 30 Jahren in klimafreundlichen Technologien führend sind?“

Pressemitteilung

Markus Erdmann/Klimaliste

Markus Erdmann

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