Kreis SPD gratuliert gewählten Beiratsmitgliedern
Wahlen zeigen neue Aufgaben auf
Mayen-Koblenz. Am 27. Oktober wurde der Beirat für Migration und Integration in Mayen-Koblenz gewählt. Zweck des BMI ist es unter anderem, Menschen mit und ohne Migrationshintergrund an der Integration innerhalb des eigenen Landkreises mitwirken zu lassen. Kandidieren konnten alle Einwohner des jeweiligen Landkreises, die sich für die Belange von Mitmenschen mit und ohne Migrationshintergrund einsetzen wollen. Wahlberechtigt waren alle Einwohner mit Migrationshintergrund. Am letzten Wahlsonntag gingen 6,68 Prozent der Wahlberechtigten zur Wahlurne. Dabei hat die internationale Liste der SPD mit 56,56 Prozent die Wahl deutlich gewonnen. „Wir gratulieren allen gewählten Beiratsmitgliedern und wünschen viel Erfolg bei den kommenden Projekten und Herausforderungen. Unsere SPD-Kandidaten haben in den letzten Wochen im ehrenamtlichen Wahlkampf als Team um die Spitzenkandidatin Zeynep Begen Flagge gezeigt und sind für ihre Ziele eingetreten“, wie der stellvertretende Vorsitzende der SPD Mayen-Koblenz, Johannes Schäfer, erklärt. „Trotz des Wahlerfolges hat dieses Ergebnis auch etwas Bitteres an sich. Als Demokrat ist es schmerzhaft, wenn fast 94 Prozent der Wahlberechtigten nicht von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht haben.“ „Uns ist es wichtig, dass die Sozialdemokratie in guter Tradition der erste Ansprechpartner für die Interessen und Anliegen unserer ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger ist“, wie der stellvertretende Vorsitzende der SPD Mayen-Koblenz, Faisal El Kasmi, hinzufügt. „Bei dieser sehr geringen Wahlbeteiligung wird es sicherlich gemeinsame Aufgabe aller demokratischen Parteien sein, mehr für die Arbeit dieses wichtigen Beirats zu werben.“ Die Sozialdemokraten im Landkreis Mayen-Koblenz blicken nun gespannt auf die erste konstituierende Sitzung des Beirats und werden auch künftig den gemeinsamen Dialog aufrecht halten.
Pressemitteilung
der SPD Mayen-Koblenz

Man nennt es "SPD" ;-) Und wenn dieser Verein komplett in der Bedeutungslosigkeit verschwunden ist, sollte man Pressemeldungen wie diese an den symbolischen Grabstein hängen.
Andererseits: Die Wahlbeteiligung ist im Vergleich zu den Vorjahren schon als "gut" zu bezeichnen, und angesichts mancher Einzelergebnisse... Wahl des Beirats im Kreis Ahrweiler, Wahlbeteiligung in der VG Altenahr: 0,93% - ganze 5 Wähler von über 500 Wahlberechtigten. Und das bei einem Anstieg der Wahlberechtigtenanzahl und einem Stellenwert des Themas Migration, der in den vergangenen Jahren doch deutlich gestiegen sein sollte?
"Am letzten Wahlsonntag gingen 6,68 Prozent der Wahlberechtigten zur Wahlurne" ---- Wie soll man es Nennen wenn solch ein Debakel dann noch als "Sieg" verkauft wird?