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SPD Andernach

Wahlfreiheit in der Kinderbetreuung sichern

SPD setzt sich für den Erhalt des Hortangebots ein

Wahlfreiheit in der
Kinderbetreuung sichern

Die Andernacher SPD spricht sich gegen die Schließung des Horts "Farbkleckse" aus.Foto: privat

18.10.2019 - 15:51

Andernach. Mit Erstaunen blicken die Andernacher Sozialdemokraten um ihren Fraktionsvorsitzenden Marc Ruland, MdL auf die Beschlussvorlage der Stadt für den nächsten Jugendhilfeausschuss, in der die Stadt die Schließung des Hortes „Farbkleckse“ beabsichtigt. Wie die Mitglieder der SPD-Stadtratsfraktion in einem Gespräch vor Ort erfuhren, wurden die Eltern und Erzieherinnen und Erzieher von der geplanten Absicht zur Schließung überrascht und bisher nicht in die Entscheidungsfindung einbezogen.

„Wir fragen uns, weshalb die Eltern bei einer derart tief greifenden Entscheidung bisher nicht eingebunden wurden und warum nicht nach einer Alternative seitens des Jugend-Dezernenten gesucht wurde.“, erklären die Stadtratsmitglieder Marion Winter und Katja Büchner.

Der Hort „Farbkleckse“ wird derzeit von 32 Kindern besucht, die montags bis freitags in zwei Gruppen von Schulende bis 17:00 Uhr durch vier staatliche pädagogische Fachkräfte betreut werden. Für einen Teil der Ferien und an schulfreien Tagen bietet der Hort ebenfalls eine Betreuung samt Ferienprogramm. Genutzt werden kann der Hort durch Kinder vom ersten Schuljahr bis zum vollendeten 14. Lebensjahr.

Für die Hortnutzung fallen Elternbeiträge an, die nach den einzelnen Einkommensgrenzen und der Anzahl betreuter Kinder gestaffelt sind. Zusätzlich sind monatliche Versorgungsgebühren für Essen und Getränke durch die Eltern zu übernehmen.

Margarete Petkau, die selbst zwei Kinder im Hort angemeldet hat, ist genau über diesen Punkt entrüstet: „Ich kann nicht verstehen, dass mit der geplanten Hortschließung genau die Eltern vor den Kopf gestoßen werden, die bereit sind, für die qualitative Betreuung ihrer Kinder zu zahlen.“

In der Argumentation der Stadt wiederum wird rein auf monetäre Argumente und die zum Schuljahr 2021/2022 entstehende Ganztagsschule St. Stephan abgehoben, die einen höheren Raumbedarf erwarten lassen würde. Nach Schließung des Hortes müsse für diese Ganztagskinder kein eigener Anbau errichtet werden, weil die freien Räume der „Farbkleckse“ genutzt werden könnten.

Für die Andernacher Sozialdemokraten steht fest, dass sie die Wahlfreiheit für Eltern zwischen Ganztagsschule und Hortangebot in der Stadt erhalten wollen. Wie die SPD-Fraktion klarstellt, „werden wir uns im nächsten Jugendhilfeausschuss am 23. Oktober gegen die Schließung aussprechen, weil wir den Eltern auch weiterhin eine Betreuungsvielfalt bieten wollen. Außerdem richtet sich das Angebot der Andernacher Ganztagsschulen lediglich an Kinder bis zur vierten Klasse. Der Hort hingegen bietet auch Kindern in den weiterführenden Schulen einen Anlaufpunkt.“

Mit Blick auf den bisherigen medialen Auftritt des Hortes fordern die Sozialdemokraten, bei den Eltern für mehr Transparenz zu sorgen, denn bislang lassen sich nur marginale Informationen über das Hortangebot finden.

„Eltern müssen klar erkennen können, welches Konzept hinter welcher Betreuungsform liegt. Für den Hort wurde die Veröffentlichung des Kurzkonzeptes auf der Homepage der Stadt zwar angekündigt, jedoch ist seine Veröffentlichung wohl seit geraumer Zeit in Vergessenheit geraten.“, so die SPD-Fraktion.

Pressemitteilung der

SPD Andernach

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Wortbruch

Michael Reisdorf:
Den Ausführungen des Hr. Kowallek kann ich nur zustimmen . Jedoch brauchte Herr Seemann keinen Schnellkurs , sondern hat sich als Aufsichtsratmitglied der SWN schon 2006 bei EON-Tour nach Norwegen dementsprechend schnell im Kreise der Altparteien eingereiht (sh. auch in You Tube). So ist das in einem Obstkorb , wenn erst mal eine faule Stelle da ist .... .
Patrick Baum:
Die Wut über die Pietätlosigkeit der AfD Westerwald, vor allem der des Kreisvorstandes, ausgerechnet am 09. November ein "Schlachtfest" zu veranstalten, ist kaum in Worte zu fassen. Zu nennen sind hier der AfD-Kreisvorsitzende Jan Strohe, seine beiden Stellvertreter Justin Cedric Salka und Andreas Schäfer, sowie der Kreisschatzmeister Gilbert Kalb. Man kann hieran auch erkennen, daß dem AfD-Landesvorsitzenden Uwe Junge kein Glauben geschenkt werden kann mit seiner angeblichen Abgrenzung nach Rechtsaußen, was hier beim Kreisvorstand der AfD Westerwald deutlich sichtbar wird. Der stellvertretende AfD-Kreisvorsitzende Justin Cedric Salka wird mehrfach im Verfassungsschutzbericht zur AfD genannt. Nicht ohne Grund. Und beim AfD-Landtagsabgeordneten Joachim Paul aus Koblenz gibt es ganz starke Indizien dafür, daß Paul für eine NPD-Zeitschrift geschrieben hat. Der rechte Sumpf bei der AfD Westerwald und beim AfD-Landesverband Rheinland-Pfalz ist wohl noch tiefer als gedacht.
juergen mueller:
Mit Recht sind Kinder unsere wertvollste Ressource, eine Generation, deren Grundlage für eine gesicherte Zukunft mehr denn je auf dem Prüfstand steht und für die die Politik die Verantwortung trägt, was man im Hinblick auf die vergangenen Jahrzehnte nicht behaupten kann. Zum jetzigen Zeitpunkt, an dem sich offensichtlich nichts grundlegendes ändern wird, sollte man sich einen Wunsch nach Nachwuchs gut überlegen, da der Politik in ihrer Zukunftsfähigkeit nicht zu trauen und die von ihr gesetzten Schwerpunkte kein Garant dafür ist, einer nachfolgenden Generation eine gesicherte Zukunft zu garantieren.
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