Politik | 19.05.2017

Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel bitten um Mithilfe

Waren Tierquäler am Werk?

Drei schwerverletzte Katzen in Westum aufgefunden

Die in Westum aufgefundenen Katzen waren leider so schwer verletzt worden, dass sie eingeschläfert werden mussten.  privat

Westum. Drei verwilderte Katzen wurden in Westum auf einem Wiesengrundstück schwer verletzt aufgefunden. Wochenlang müssen sie sich gequält haben, bis man sie fand. Ein unvorstellbares Grauen. Sie konnten die Hinterbeine nicht mehr benutzen. Sie schleiften die Beine hinter sich her. Laut den Tierärztinnen hatten die armen Kreaturen alle die gleichen Verletzungen: vom Rücken abwärts gelähmt, über Blase und Kotabsetzungen hatten sie keine Kontrolle mehr.

Leider konnten die Katzenschutzfreunde nichts mehr für die Katzen tun, sie wurden von ihrem Leiden durch die Tierärztinnen der KSF erlöst.

Wie es zu diesen Verletzungen gekommen ist, weiß niemand. Vermutet wird, dass jemand die Tiere durch ein Blasrohr oder Ähnliches mit Plastikmunition verletzt hat. Da die Katzen verwildert waren, kam man nicht an sie heran, es konnte daher auch keine stumpfe Gewalt mit Schlägen oder Ähnlichem erfolgt sein.

Die Katzenschutzfreunde bitten die Anwohner in Westum, in der Nähe des Zeiberbergs die Augen offen zu halten.

Von einer Obduktion haben die Katzenschutzfreunde absehen müssen, da die von den drei Wildlingen verursachten Kosten bereits ein Loch in die Kasse des Vereins gerissen hatten. Die Wildlinge wurden vor acht Jahren auf Kosten des Vereins kastriert und entwurmt. Die Futterkosten übernahm seit Jahren ebenfalls zum größten Teil der Verein. So werden von den Katzenschutzfreunden viele Futterstellen betreut, und selbstverständlich fühlt sich der Verein auch für die Tierarztkosten verantwortlich. Wildlinge sind auf die Hilfe von Menschen angewiesen. Der Verein bittet daher um Futterspenden. Die Futterspender in Rot stehen in den Edeka-Märkten in Ahrweiler und Kempenich, in Mayen bei Bartz Tiernahrung, in Andernach im Futterhaus und in Weibern im DGS Getränkemarkt neben Lidl. Gerne würden die Katzenschutzfreunde noch mehr Futterspender aufstellen. Wer Interesse hat, meldet sich bitte unter Tel. (0 26 46) 91 59 28.

Die in Westum aufgefundenen Katzen waren leider so schwer verletzt worden, dass sie eingeschläfert werden mussten. Foto: privat

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