Politik | 25.08.2020, 16:18 Uhr

SPD Wachtberg zur Verkehrssituation in Gimmersdorf

Was lange währt, wird endlich gut

Am „Gimmersdorfer Kreisel“: Von links: Heiner Pilger, Philipp Willert, Paul Lägel, Siegbert Heid, Alina Lägel, alle SPD Wachtberg. Foto: SPD Wachtberg
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Wachtberg-Gimmersdorf. Siegbert Heid, Kandidat der SPD bei der Kommunalwahl im WK 60 Gimmersdorf/Züllighoven und Heiner Pilger, früher SPD-Fraktionsvorsitzender, beide in Gimmersdorf wohnend, waren sich einig, als sie sich am „Gimmersdorfer Kreisel“ trafen. Manchmal kann es lange dauern, bis ein politisches Ziel erreicht ist.

Nachdem es 40 Jahre gebraucht hat, bis Gimmersdorf seine Umgehungsstraße hatte, dauerte es nun noch einmal ein Jahr, bis auch die dazugehörenden Schilder an den Straßen angebracht waren. „Warum haben die so lange gebraucht?“, wundert sich Kreistagsmitglied Paul Lägel. Er will sich in der nächsten Wahlperiode darum kümmern, dass Verkehrsfragen linksrheinisch beim Kreis in Siegburg nicht mehr so stiefmütterlich behandelt werden.

Heid weist noch auf zwei weitere unerledigte Themen in Verkehrsfragen hin: „Da gibt es die Haltestellen in Kürrighoven, die ja auch (Schul-)Bushaltestellen für Gimmersdorfer sind. Die erlaubten 70 km/h sind einsamer Rekord in Wachtberg. „Muss erst etwas passieren, bevor der Kreis reagiert?“ Lägel verspricht, sich im Kreistag der Sache anzunehmen.

Dazu bekommt er noch ein weiteres Päckchen drauf gepackt: Auf Heids Bestreben hatte die Ortsvertretung Gimmersdorf Ende 2019 einstimmig beschlossen, den Ort zur 30 km/h Zone zu erklären und im Ort alle Vorfahrtsschilder abzubauen, sodass Rechts vor Links gilt, um damit auch den hartnäckigsten Verweigerern der Umgehungsstraße jedes Argument für ein Beharren auf der Ortsdurchfahrt zu nehmen.

Dieser Beschluss der Ortsvertretung wurde auch durch den eingeladenen Vertreter des ADFC Wachtberg, Erwin Schweisshelm unterstützt. Denn die Ausweisung von Tempo-30 Zonen in allen Wachtberger Ortsteilen ist eine der zentralen Forderungen des ADFC an die für den Gemeinderat kandidierenden Parteien. Schweisshelm begrüßte auch die ursprünglich aus der Gimmersdorfer Ortsvertretung stammende Initiative, nach Fertigstellung der Umgehungsstraße den Berkumer Weg als Fahrradstraße auszuweisen. Dies ist mittlerweile durch die politischen Gremien in Wachtberg beschlossen. „Wenn nun auch noch die ‚Alte Gasse‘ und der ‚Stumpebergweg‘ in dieses Konzept einbezogen werden, gibt es eine sichere und komfortable Radverbindung von Gimmersdorf über das Schulzentrum in Berkum bis hin zum Einkaufszentrum“, so Schweisshelm.

Durch Corona blieb der Antrag im zuständigen Wachtberger Ausschuss hängen. Sobald er dort aber durch ist, muss beim Kreis Druck aufgebaut werden, damit der Wille der Ortsvertretung unverzüglich durchgesetzt wird.

Pressemitteilung

SPD Wachtberg

Am „Gimmersdorfer Kreisel“: Von links: Heiner Pilger, Philipp Willert, Paul Lägel, Siegbert Heid, Alina Lägel, alle SPD Wachtberg. Foto: SPD Wachtberg

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