ko31-Grüne Wasserrückhalt im Koblenzer Stadtwald
Wasserrückhalt im Wald soll gestärkt werden
Koblenz. Wälder haben wichtige Funktionen als Wasserspeicher und fürs Wassermanagement. In der Ratssitzung vom 21. Juli beantragten die Grüne Stadtratsfraktion sowie die Fraktionen von SPD und Die Linke-PARTEI, den Wasserrückhalt und das Speichervermögen im Koblenzer Stadtwald zu stärken. Die Verbesserung des Wasserrückhaltes ist eine Maßnahme zur Klimaanpassung um einerseits die Wasserverfügbarkeit für die Vegetation bei Dürren zu verbessern, andererseits Starkregenereignisse durch eine bessere Wasseraufnahmefähigkeit der Waldböden abzumildern.
Die Stadtverwaltung hat den Antrag positiv aufgenommen und wird ihn im kommenden Forstausschuss beraten. Dazu sollen auch erste Vorschläge möglicher Maßnahmen und Umsetzungen vorgestellt werden.
„Das Mittelrheintal ist besonders vom Klimawandel betroffen. Die Auswirkungen spüren Mensch und Natur sehr deutlich. Besonders in den letzten Jahren wirken sich die verringerten Niederschläge auf den Wasserhaushalt aus und verursachen Trockenstress bei der Vegetation. Dies führt zu Vitalitätseinbußen bis hin zum Absterben“, erklärt Dr. Ulrich Kleemann, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen Stadtratsfraktion.
„Die ausgetrockneten Böden sind nicht in der Lage, die Wassermengen, die ein Starkregenereignis mit sich bringt, aufzunehmen. Der Wald nimmt eine wichtige Rolle beim Kampf gegen die Auswirkungen des Klimawandels ein. Wir müssen ihn mit sinnvollen, aufeinander abgestimmten Maßnahmen in seiner Funktion stärken“, ergänzt Dr. Carolin Schmidt-Wygasch, Sprecherin für Umweltpolitik, abschließend.
Pressemitteilung
Grüne Stadtratsfraktion Koblenz
Dr. Carolin Schmidt-Wygasch.
