Politik | 04.06.2019

Stadtverwaltung Bad Neuenahr-Ahrweiler über Folgen des trockenen Sommers 2018

Weitere abgestorbene Bäume müssen gefällt werden

Stadt hat im Vorfeld externe Baumgutachter eingeschaltet

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Der trockene Sommer 2018 hat auch heute immer noch Nachwirkungen.

Wie die regelmäßigen Baumkontrollen durch die Stadt jetzt zeigen, sind in vielen Bereichen Bäume abgestorben. Erkennbar wurde dies jetzt, nachdem die Bäume nicht mehr ausgetrieben sind. Betroffen sind verschiedene Bäume in Park- und Friedhofsanlagen sowie in anderen allgemeinen Grünanlagen der Stadt. Erst kürzlich musste ein Ahorn in der Nähe des Dahliengartens gefällt werden, der von der für Bäume höchst ansteckenden Rindenrußkrankheit befallen war. Jetzt besteht auch dringender Handlungsbedarf bei Buchen. Betroffen sind hier insbesondere zwei große Exemplare im Kaiserin-Auguste-Viktoria-Park und weitere Buchen im rückwärtigen, westlichen Bereich des Kurparks. Hier hat ein eigens eingeschalteter externer Baumgutachter die Bäume genauer betrachtet.

Laut dem vorliegenden Gutachten kommen als wahrscheinlichste Ursache des plötzlichen Buchensterbens Infektionen des Feinwurzelsystems durch Phytophthorapilze in Frage. Diese Pilze breiten sich besonders nach Trockenjahren stark aus. Bei günstigem Witterungsverlauf (milde, feuchte Winter), hoher Bodenfeuchte, der Häufung von Starkregen-Ereignissen, dem Wechsel zwischen ausgeprägter Trockenheit und Starkregen beziehungsweise langdauernden Regenperioden kann sich der Pilzdruck dramatisch beschleunigen. Gerade der Sommer 2018 war diesbezüglich ideal für die Pilzentwicklung. Zerstört er die Feinwurzeln der Bäume, verdursten diese, obwohl genug Wasser im Boden vorhanden ist. Aus dem Prüfprotokoll geht hervor, dass die Baumfällungen zeitnah durchgeführt werden müssen.

Da das Holz der abgestorbenen Bäume schnell spröde wird, sind die Bäume nicht mehr verkehrssicher. Der Gutachter empfiehlt daher dringend, die Bäume umgehend zu fällen. Die Baumfällungen werden folglich zeitnah durchgeführt. Den damit verbundenen Lärm und eventuelle Behinderungen bittet die Stadtverwaltung Bad Neuenahr-Ahrweiler zu entschuldigen.

Pressemitteilung

Stadtverwaltung

Bad Neuenahr- Ahrweiler

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