Weltfrauentag: SPD informierte und feierte
Swisttal. Dreihundert rote Primeln verteilten die Swisttaler Sozialdemokratinnen am Weltfrauentag vor allem an die Mitarbeiterinnen in Kindertagesstätten, dem offenen Ganztag an den Grundschulen (OGS), in Pflegeeinrichtungen und im Einzelhandel. Als Belohnung gab es zahlreiche strahlende Gesichter und gute Gespräche. Dabei ging es oft um die Notwendigkeit des Weltfrauentags heutzutage oder die Betreuungssituation in Swisttal. Dies beantworten die Swisttaler Sozialdemokratinnen mit einem klaren JA.
„Wir sind weit entfernt von echter Gleichstellung und Teilhabe in der Gesellschaft. Frauen verdienen weniger, sind häufiger von Armut bedroht und sind in Wirtschaft und Politik nach wie vor unterrepräsentiert“, erklärt Gisela Hein, stellvertretende Partei- und Fraktionsvorsitzende der SPD in Swisttal.
Der Mangel an Frauen in der Politik spiegelt sich oftmals auch in Entscheidungen wieder. „Gerade in der Kommunalpolitik, wo es um Kitas und Schulen geht, braucht es unsere Perspektive. Um gute Politik für Familien zu machen, engagieren sich mittlerweile viele jüngere Frauen in der SPD Swisttal“, sagt SPD-Vorstandsmitglied Ramona Spranger.
Dass sich Entscheidungen in der Kommunalpolitik unmittelbar auf die Lebenswirklichkeit vieler Frauen auswirken, beschreibt SPD-Ratsfrau Elena Stanitzok: „Das Fehlen von Betreuungsplätzen und die Unzuverlässigkeit der Betreuungsangebote sind eine große Gefahr für die Berufstätigkeit von Müttern, die in der Berufswelt mit ihren Kompetenzen und Erfahrungen aber dringend gebraucht werden. In der großen Mehrzahl sind es die Frauen, die ihre Arbeit reduzieren oder sogar aufgeben, wenn die Kinderbetreuung nicht gesichert ist. Dies gefährdet die Selbstbestimmung.“
Nach der Verteilaktion kamen die Sozialdemokratinnen mit einigen Gästen zum Kaffee zusammen und feierten den Weltfrauentag, den die Sozialdemokratin Clara Zetkin 1911 initiierte, um das Frauenwahlrecht zu erstreiten.
Pressemitteilung der
SPD Swisttal
