Politik | 22.04.2014

Pläne der Gemeinde sorgen für Unmut in Miel

Widerstand gegen einen Abriss des Friedhofshalle

Miel. Die Friedhofshalle in Miel soll, gemäß der Pläne der Gemeindeverwaltung, spätestens 2017 zur Einsparung von weiteren Bauunterhaltskosten abgerissen werden. Dies ist der geringen Nutzung und dem veränderten Bestattungsverhalten geschuldet. Der „Trend“ geht anscheinend zu Urnengräbern, und damit wird die Halle wenig genutzt.

Eine Aufbahrung der Verstorbenen in Wohnungen, Häusern oder Kirchen, wie vor 30 bis 40 Jahren, ist jedoch nicht mehr zeitgemäß. Ein Beerdigungsinstitut, das sich dieser Problematik annehmen würde, ist ebenfalls in Miel nicht vorhanden.

Martina Unger hat als Ratskandidatin der CDU für Miel in den vergangenen Tagen viele persönliche Gespräche geführt. Feststellen konnte man, dass, seit die Pläne zum Abriss der Friedhofshalle bekannt wurden, der Unmut der Mieler Bürger unüberhörbar war. Teilweise war blankes Entsetzen bei den Bürgern feststellbar, andere wieder glaubten, es handele sich um einen Aprilscherz, weil diese Nachricht Anfang April veröffentlicht wurde.

„In den kommenden Monaten werde ich versuchen, eine Alternative zum Abriss der Friedhofshalle zu finden und mich für deren Erhalt einsetzen“, versprach Unger. „Um dies genau zu prüfen habe ich, im Namen des Ortsverein der CDU, bereits an den Bürgermeister geschrieben und um Unterstützung geworben. Wichtig ist es natürlich auch die Fakten, die zu dieser Entscheidung geführt haben, zu erhalten. Ich bin mir sicher, es wurden noch nicht alle Möglichkeiten geprüft, um die Friedhofshalle kostenneutral für die Gemeinde zu erhalten. So ist mein vorrangiges Ziel, eine alternative Trägerschaft zu finden“, so Unger abschließend.

Pressemitteilung der

CDU-Ratskandidatin

Martina Unger, Swisttal-Miel

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