Politik | 30.11.2016

Unabhängige Wählergemeinschaft Wachtberg

Wie lange müssen die Pecher noch auf ihre neuen Brücken warten?

Pech. Das schwere Unwetter am 4. Juni 2016 ist vielen Bürgern in der Gemeinde Wachtberg noch in leidvoller Erinnerung. Neben erheblichen privaten Schäden wurde auch die gemeindliche Verkehrsinfrastruktur empfindlich getroffen. Überflutete Bäche hatten katastrophale Schäden verursacht. Insgesamt sind in Wachtberg fünf Brücken zerstört worden. Das THW hatte kurzfristig Behelfsbrücken in Pech und an der L123 bei Arzdorf gebaut. Diese provisorischen Brücken sind nicht nur kostenintensiv, sondern verursachen - außer entsprechenden Behinderungen aufgrund ihrer Breite - auch erhebliche Lärmbelästigungen der Anwohner. Der Beigeordnete der Gemeinde, Jörg Ostermann, hatte zugesagt, schnelle Abhilfe zu schaffen und die Brückenerneuerung zügig voranzutreiben. Davon ist bisher noch nichts zu sehen.

Während der Brückenneubau auf der L123 vor wenigen Tagen durch den Landesbetrieb Straßenbau NRW fertiggestellt werden konnte, sind die betroffenen Brücken in Pech, die zum Zuständigkeitsbereich der Gemeinde Wachtberg gehören, immer noch als Behelfsbrücken im Einsatz. Weder auf der Pecher Hauptstraße noch am Grünen Weg ist zu erkennen, dass der Brückenneubau bevorsteht. Die Bürger haben inzwischen schon das Gefühl, dass diese Provisorien nicht nur für kurze Zeit, sondern als langfristige Lösung herhalten müssen.

Die UWG und viele Bürger fragen sich: Wie ist das möglich, dass die neue Brücke auf der besonders belasteten und mit schweren Lkw befahrenen Landesstraße 123 in Arzdorf innerhalb von knapp sechs Monaten fertiggestellt worden ist, während der Startschuss für die Bauarbeiten der beiden Brücken auf den Pecher Ortsstraßen noch nicht einmal gefallen ist? Die kurze Abwicklungszeit bei Arzdorf lässt sich sicher auch durch das gewählte Bauverfahren erklären. Bekanntermaßen sind für die neue Brücke auf der L123 handelsübliche Kastenprofile (Betonfertigteile) eingesetzt worden, die sicherlich durch das Baukastensystem ein zügiges Planen und Bauen ermöglicht haben. Ob auch diese Bauweise in Pech zum Einsatz kommt, ist nicht bekannt.

Die Gemeinde Wachtberg steckt offensichtlich noch in der Planungsphase fest. Dem Fachausschuss wurden bislang noch keine konkreten Planungen vorgelegt. Die UWG wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass der Brückenneubau in Pech so schnell wie möglich erfolgt. Deshalb wird sie bei dem für die Maßnahme verantwortlich zeichnenden Beigeordneten Ostermann einen Sachstandsbericht einfordern und auf ein zügiges Verfahren drängen.

Pressemitteilung

der UWG Wachtberg

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