WFG und Energieagentur informieren vor Ort

Wie sich Energiekosten im eigenen Betrieb reduzieren lassen

Infoveranstaltung unter dem Titel „Zahlst Du noch oder sparst Du schon?“

Wie sich Energiekosten im
eigenen Betrieb reduzieren lassen

(v.l.) Rainer Raabe (ITEX Gaebler-Industrie-Textilpflege GmbH & Co. KG), Dr. Fabian Theis (Wilhelm Theis GmbH), Stefanie Weber (Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH), Eva Reiter (ITEX Gaebler-Industrie-Textilpflege GmbH & Co. KG), Katharina Schlag (Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis mbH), Dr.-Ing. Susanne Veser (Björnsen Beratende Ingenieure GmbH), Landrat Achim Schwickert, Peter Müller (Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH). Quelle: Energieagentur RLP. Foto: Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis mbH

22.08.2017 - 08:42

Heiligenroth. Energie – einkaufen oder selber machen? Diese Frage beschäftigte die über 20 Gäste beim diesjährigen Unternehmerfrühstück bei der Firma ITEX Gaebler-Industrie-Textilpflege GmbH & Co. KG in Heiligenroth. Unter dem Titel „Zahlst Du noch oder sparst Du schon? Die Energiekosten im eigenen Betrieb reduzieren!“ hatten die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis mbH (WFG) und das Regionalbüro Westerwald der Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH eingeladen.

Die Eigenversorgung mit Strom und Wärme in Betrieben lohnt sich – so die zentrale Botschaft der Referenten. Verbesserungen im Bereich der Energieeffizienz können zudem die Betriebskosten nachhaltig senken und einen Wettbewerbsvorteil für die Unternehmen darstellen. Gleichzeitig werden Umwelt und Klima entlastet. Wie die Strom- und Wärmewende im eigenen Unternehmen aussehen kann, zeigt das Praxisbeispiel der Firma ITEX Gaebler-Industrie-Textilpflege: Mehr für die Umwelt zu tun, ist ein wichtiges Anliegen der ITEX-Geschäftsführung. In ihrem Betrieb in Heiligenroth erzeugt das Unternehmen nahezu 50% des anfallenden Strombedarfs über das firmeneigene Blockheizkraftwerk und einer Photovoltaikanlage selbst. Die Wärmeerzeugung für das Waschwasser in der Wäscherei übernimmt eine solarthermische Anlage. „Mir ist es wichtig, einen Betrieb zu übernehmen, der nahezu energieautark läuft“, so Geschäftsführerin Eva Reiter. Durch die umgesetzten Maßnahmen können rund 220 t Treibhausgasemissionen pro Jahr eingespart werden, so Dr.-Ing. Susanne Veser, Björnsen Beratende Ingenieure GmbH, die die Maßnahmen von Rainer Raabe und dem ITEX-Team begleitet. Bei einem Rundgang durch das Firmengebäude des Gastgebers bot sich den Teilnehmenden die Gelegenheit, selbst eine Reihe von Beispielen effizienter Technik zu besichtigen, vom Blockheizkraftwerk bis zur Wärmerückgewinnung aus dem Waschwasser.

Landrat Achim Schwickert stellte heraus, dass die Energieeffizienz wichtig ist, aber die Umsetzung immer auch wirtschaftlich betrachtet werden muss. Daher seien Informationen, wie sie im Rahmen des Unternehmerfrühstücks angeboten werden, immer eine gute Orientierungshilfe, so Schwickert.


Informationen über Förderprogramme


Förderprogramme des Bundes und des Landes können helfen, die Umsetzung der Maßnahmen wirtschaftlicher zu gestalten. Über aktuelle Fördermöglichkeiten in den Bereichen Energieeffizienz und Erneuerbare Energien informierte Peter Müller von der Energieagentur in seinem Vortrag. Welche Einsatzmöglichkeiten von Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen in Unternehmen bestehen, verdeutlichte Dr. Fabian Theis von der Wilhelm Theis GmbH.


KMU-Energiekarawane deckt Effizienzpotenziale auf


„Welche Energieeffizienzpotenziale in Ihrem Unternehmen stecken, können Sie mit Hilfe der KMU-Energiekarawane herausfinden“, so Stefanie Weber, Referentin der Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH. Kernstück der Energiekarawane ist eine kostenfreie und individuelle Energiekurzberatung vor Ort im Betrieb. Ohne bürokratischen Aufwand oder lange Vorbereitung seitens des Betriebes steht nach einem Rundgang durch den Betrieb fest, ob und wenn ja, welche Energieeinsparmöglichkeiten bestehen und ob es sich für den Betrieb lohnt, entsprechende Maßnahmen umzusetzen. Die Energiechecks führen ausschließlich qualifizierte, anbieter- und produktneutrale Energieberater durch. Interessierte Betriebe können sich im Westerwaldkreis noch bis zum 28. August bei Stefanie Weber, Tel. (06 31) 2 05 75 71 41, E-Mail: stefanie.weber@energieagentur.rlp.de oder über die Homepage der Energieagentur www.energieagentur.rlp.de/kmu-energiekarawane anmelden.

Katharina Schlag von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis mbH und Moderatorin des Unternehmerfrühstücks, war erfreut über das rege Interesse an der Veranstaltung. Ihr Fazit: „Die gute Resonanz zeigt, dass viele Unternehmen, sich bereits mit der Umgestaltung der Strom- und Wärmeversorgung im Betrieb beschäftigen. Es lohnt sich dabei immer, kreativ über die Dinge nachzudenken und sich mit kompetenten Beratern zusammenzusetzen“. Die Vorträge finden Interessierte unter www.wfg-ww.de! Pressemitteilung der

Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis mbH

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Kommentare
Karsten Kocher:
Mit den hauptamtlichen Abgeordneten Bleck, Münzenmaier und Lohr, Leuten ohne Berufs- oder Studienabschluß, verhöhnt die AfD Rheinland-Pfalz gerade zu die politische Einstellung "Konservativ"....
Stefan Knoll:
Es ist ja bei der AfD Rheinland-Pfalz nicht nur Andreas Bleck, der ohne Berufs- bzw. Studienabschluß in Bundestag oder Landtag geschickt wird. Auf Platz eins der AfD-Landesliste für den Bundestag ist Sebastian Münzenmaier, der auch weder Berufs- noch Studienabschluß hat. Dazu wurde Münzenmaier im Dezember...
Antje Schulz:
Schlimm, daß die Mitglieder der AfD solche Leute ohne jeglichen Ausbildungs-oder Studienabschluß wie Bleck ganz nach oben auf ihrer Landesliste wählen. Erschreckend sind auch die Bildungslücken von Bleck. So feierte Bleck in einem Posting auf seiner Facebook-Seite im Herbst 2019 doch allen Ernstes "30...
Gabriele Friedrich:
@Frau Nachtsheim. **Bad Ems !!! Ob nun eine Abfahrt gesperrt wird oder nicht, entscheidet die Polizei. Sie wissen ja gar nicht, ob die frei gehalten wurde- um eventuell größere Fahrzeuge dort zu verbringen oder sonst etwas. Dann haben Sie einen Umweg fahren müssen. Na und ? Es gibt weitaus schlimmere...
Dagmar Nachtsheim:
Man hätte aber die Abfahrt bad ems frei lassen können, so eine lange Absperrung war unnötig...
Gabriele Friedrich:
Die SUV's sind grundsätzlich zur Pest geworden und gehören nicht in Städte. Es besteht kein Grund, ein solches Fahrzeug hier zu fahren. Dennoch- ein Gefahrentransport muss auch eine Notbremsung aushalten. Die Behälter? waren nicht genügend gesichert. Ich hoffe, das wird ermittelt und die Transportfirma...
Gabriele Friedrich:
[ Zitat] Der verlängerte Teil-Lockdown in Deutschland wird nach Auffassung der „Wirtschaftsweisen“ Veronika Grimm kaum gravierende Auswirkungen auf die Wirtschaftskraft in der Bundesrepublik haben. Die hauptsächlich betroffenen Branchen wie Gastronomie, die Kulturszene oder die Verkehrsbranche hätten...
Gabriele Friedrich:
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