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Neubürgerfest in Brohl – Lützing

Willkommen in der Gemeinde!

16.05.2019 - 13:51

Brohl – Lützing. Ortsbürgermeister Michael R. Schäfer begrüßte zum Neubürgerfest in diesem Jahr nicht nur die neu zugezogenen Einwohner der Doppelgemeinde, sondern auch Vertreter der Vereine beider Ortsteile und der Gemeindegremien. „Ich freue mich, dass so viele unserer Einladung gefolgt sind. Wir möchten Sie als neue Bürger willkommen heißen und Ihnen das Leben in unserer Gemeinde näher bringen.“ Er informierte über die Adressen und Informationsmöglichkeiten der Ortsgemeinde sowie Sprechstunden und Dienste. „Wir bieten unseren Bürgern eine Vielzahl von Angeboten. Jeder Ortsteil verfügt über einen Kindergarten, eine Grundschule ist auch im Ort, so dass für Familien mit Kindern das Wohnen hier sehr attraktiv ist. Die Mobilität gewährleistet eine Bus- sowie Bahnlinie, für die Autofahrer wurde erst kürzlich die Straße im Lammertal neu aufgebaut und für den Verkehr freigegeben. Leider muss sie demnächst wieder für eine Weile geschlossen werden, da der Hang im unteren Teil noch gesichert werden muss. Beide Ortsteile haben ein reges Vereinsleben, von dessen Angeboten Sie sich überzeugen können.“ Michael Schäfer wies weiterhin auf die Feste hin, die Kirmes in Brohl vom 29. Juni bis 1. Juli, in Niederlützingen vom 14. Bis 17. September. Das nächste Fest sei das Hafenfest in Brohl zum 150-jährigen Bestehen am Pfingstsonntag in den Rheinanlagen. „Den Abschluss des Jahres bildet immer der kleine Weihnachtsmarkt im romantischen Ambiente des Brohler Burggutes. Sie sehen, in unserem Ort gibt es viele Anlässe, sich in geselliger Runde wohlzufühlen. Und dies ist zum großen Teil der Verdienst unserer Vereine.“ Diese stellten sich im Anschluss den neuen Einwohnern vor.

„Den Anfang macht in diesem Fall kein Verein“, sagte Josef Nehler, „sondern die Institution, nämlich die Feuerwehr Brohl. Hier können Sie als aktives und/oder als förderndes Mitglied tätig werden. Die Wehren in beiden Ortsteilen bieten nicht nur Schutz und Rettung, sondern auch geselliges Beisammensein.“ Von 16 bis 63 Jahren kann man als aktiver Feuerwehrangehöriger dabei sein. Den Förderverein der Brohler Wehr gibt es seit 1984, für einen geringen Beitrag kann man hier die Wehr unterstützen. „Wer sich für die Arbeit der Feuerwehr interessiert, kann jeden 2. Und 4. Freitag im Feuerwehrhaus vorbeikommen“, so Josef Nehler.

Für den Turnverein Niederlützingen sprach Birgit Schmitz, die die verschiedenen Turngruppen für Erwachsene, Kinder und Jugendliche vorstellte. „Dienstags turnen zum Beispiel die Frauen von 20-21 Uhr in der Lavahalle und mittwochs findet von 10-11 die Seniorengymnastik für Herren statt. Cornelia Himpfen-Harbott stellte die Einradgruppe „Radlos“ vor, die sich bereits überregionalen Ruhm erworben hat durch Teilnahme an verschiedenen Festen und am Rheinland-Pfalz-Tag.

Der VfL Brohl ist in vier Abteilungen untergliedert: Fußball, Turnen, Teakwondo und Wassersport . „Die Abteilung Wassersport bietet Wanderfahrten auf Flüssen an, aber auch Wildwasserfahrten und nimmt an Wettbewerben teil“, so Thomas Hommen. „Gerne werden Gäste auch einmal mitgenommen, um das Erlebnis Kanufahren kennenzulernen.“ Informationen gibt es auf www. Vfl-brohl.de.

Musikalisch haben beide Orte auch einiges zu bieten. Der MGV Melodie Unterhaltung Niederlützingen ist ein gemischter Chor mit ca. 20 Sängerinnen und Sängern, die dienstags von 18-19 Uhr im Pfarrheim im Ortsteil Lützing proben. Auftritte bei befreundeten Chören, aber auch eigene Chorfeste und andere Freizeitaktivitäten zeichnen die Vereinsarbeit aus. Der Brohler Kirchenchor, vorgestellt von Inge Schröder , hat sich mit dem Bad Breisiger Kirchenchor „zusammengetan“, weshalb hier die Proben in Bad Breisig stattfinden.

Die Tanzgruppe Lützinck wurde von Christine Schmitz vorgestellt: „Der Vereinssitz ist Oberlützingen – ein Nachbardorf und zur Gemeinde Burgbrohl gehörend – aber wir werben hier gern für neue Mitglieder, denn wir bieten weniger den klassischen Gardetanz als vielmehr den Showtanz an.“ Der Verein hat derzeit ca. 80 Mitglieder und ist im Internet unter www.tanzgruppe-luetzinck.de zu finden.

Den Kulturverein Brohl stellte der Erste Beigeordnete Paul Delfs vor. Er wies besonders auf das Fest „150 Jahre Hafen Brohl“ an Pfingsten hin. „Zu diesem Fest gibt es auch eine Ausstellung mit Werken des Brohler Künstlers Berthold Krahforst. Ebenso veranstalten wir einmal im Jahr einen Mundartabend und eine Museumsfahrt“, so Paul Delfs.

Bürgermeister Michael Schäfer ergänzte zum Abschluss, dass dies nur eine Auswahl der Vereine darstelle, die der Ort zu bieten habe. „Vergessen wir auch nicht die traditionellen Schützen- und Karnevalsvereine – im Rheinland unverzichtbar! Hier bieten beide Ortsteile ein abwechslungsreiches Vereinsleben an.“

Alle Vereinsvertreter betonten, dass jeder sich zum „Reinschnuppern“ gern zu Proben oder Trainingseinheiten eingeladen seien.

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Kommentare
Jean Seligmann:
Das zwanghafte und angestrengte Bemühen, die AfD zu diskreditieren, produziert Widerspruch und Lächerlichkeit am laufenden Band.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
S. Schmidt:
Das ganze Geschäftsmodell um einen „unnatürlichen“ Klimawandel beruht auf Modellberechnungen und den Verlautbarungen des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change). Nun hat die „University of Michigan“ in einer Pressemeldung vom 30.04.2020 die Katze aus dem Sack gelassen: Etliche der IPCC-Klimamodelle prognostizieren eine unrealistisch hohe Erwärmung für die Zukunft! Wie die „Berechnungen“ für die zu erwartenden „Corona-Opfer“ (es wurden bis zu 560.000 Tote prognostiziert), vollkommen falsch!
Heinrich Heine:
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.
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