Politik | 18.12.2012

„Willkommen“ beim Jahresabschluss

Überblick über Landes- und Kommunalpolitik in der SPD

Christine Wießmann (v.l.), Ulf Busch und Beate Reich begrüßten Jörg Loosen und Norbert Mühlen in den Reihen der Sozialdemokraten. AB

Remagen. „Weihnachtsfeier“ heißt es zur Zeit bei Vereinen und Betrieben. Bei der SPD der Stadt Remagen nennt sich das Treffen in der Adventszeit „Jahresabschlussfeier“. Der Ortsverein der Sozialdemokraten hatte in diesem Jahr in die Gaststätte „Sportlerklause“ eingeladen, um bei guter Speise und noch besseren Getränken einen kleinen Jahresrückblick über das Geschehen in Land und Stadt zu nehmen. Ortsvereinsvorsitzende Beate Reich, die Staatssekretärin in Landes-Justizministeriums ist, kam gerade aus Mainz angereist.

Grüße von Kurt Beck

Sie brachte herzliche Grüße vom scheidenden Dienst ältesten Ministerpräsident der Republik mit. Kurt Beck zieht sich aus gesundheitlichen Gründen aufs Altenteil zurück, mit Malu Dreyer, so Beate Reich, werde eine Frau ins höchste Amt des Landes gewählt, die die anstehenden Probleme mit der ihr eigenen Art sehr wohl in den Griff bekommen werde. Auch durch ihre persönliche Art, führte die Politikerin aus, ihren Hintergrund des Theologiestudiums und der Erfahrung der Sozialministerin komme sie bei den Menschen im Lande sehr gut an. „Malu Dreyer“, so Reich, „wird ihr politisches Handeln, auch aufgrund ihrer Biografie, ganz besonders für die Schwächeren der Gesellschaft und benachteiligte Gruppierungen einsetzen“.

Viele Einzelgespräche

Der Applaus der Genossen konnte Malu Dreyer zwar nicht erreichen, die Vorsitzende versprach aber ihn mit in die Landeshauptstadt zu nehmen. Fraktionsvorsitzende Christine Wießmann beantwortete ihn vielen Einzelgesprächen unermüdlich die Fragen der gut zwei Dutzend SPD-ler, die sich zum Treffen eingefunden hatten. Dabei wurde auch der „Tag der Demokratie“ angesprochen, der als Idee großen Anklang bei den Sozialdemokraten fand. Allerdings musste man zur Kenntnis nehmen, dass die Kundgebung auf dem Marktplatz die Bürger wohl nicht erreicht hat. Mit gut 100 Menschen, die sich zusammen gefunden hatten, musste das „Klassenziel“ als leider nicht erreicht betrachtet werden, machte die Runde. Viel Lob erhielt Anne Thuriaux als Vorsitzende des Seniorenbeirates für die Arbeit des Gremiums, dass sich auch beim Tag der Demokratie sehr eingesetzt hatte.

"Rat von außen"

Als sehr positiv wurde ebenfalls die Meldung aufgenommen, dass die Stadt zur Zeit mit sehr viel „Rat von außen“ rechnen kann. Wießmann verwies dabei auf die Diplomarbeit von Anne Meyer, von der TU Kaiserslautern.

Die bessere Anbindung des Rheinufers an die Innenstadt mit einem neuen Radwegekonzept stand dabei im Mittelpunkt der Arbeit. Die SPD will sich für diese Gedankengänge in der Zukunft einsetzen. Weitere Arbeiten unter der Ägide von Professor Holger Schmidt von der TU wird es in Remagen zum Thema „Entwicklung des Historischen Dreiecks“ geben. „Darauf kann man gespannt sein“, sagte die Fraktionsvorsitzende. Beate Reich konnte dann noch zur Freude aller, neue Mitglieder in Remagen begrüßen. Jörg Loosen und Nürbert Mühlen wollen sich in Zukunft an der Arbeit des Ortsvereins beteiligen.

AB

Christine Wießmann (v.l.), Ulf Busch und Beate Reich begrüßten Jörg Loosen und Norbert Mühlen in den Reihen der Sozialdemokraten. Foto: AB

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