Fachleute diskutieren mit Petra Kalkbrenner und Swisttaler Gewerbetreibenden
„Wirtschaftsförderung schlägt sich positiv in der Kommune nieder“
„Runder Tisch“ zum Thema Gewerbe in der Werkshalle der Firma Kozina
Swisttal-Odendorf. Der „Runde Tisch“ der CDU-Bürgermeisterkandidatin Petra Kalkbrenner zum Thema Gewerbe stand in der neuen Werkshalle der Firma Kozina. Petra Kalkbrenner konnte Norbert Nettekoven, Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung des CDU-Kreisverbandes Rhein-Sieg, Winfried Hündgen, Vorsitzender des Gewerbevereins Swisttal, Stefan Lütke als Regionalvertreter des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft sowie den Inhaber der Firma Kozina Industrierohrleitungsbau, Herrn Drago Kozina, begrüßen. Herr Kozina schilderte seinen und seiner Firma Werdegang und schließlich die Ansiedlung seiner Firma im Gewerbegebiet in Odendorf. Hier fühlt er sich zu Hause. Denn in Odendorf startete er ursprünglich mit seiner Firma. Die aktuelle Umsiedlung seines Unternehmens mit rund 80 Mitarbeitern in den Gewerbepark Odendorf habe ohne Probleme funktioniert, weil die Gemeinde und die Mitarbeiter mitgezogen haben. Winfried Hündgen sprach einige Punkte an, die er aus Gesprächen des Gewerbevereins gesammelt hatte. Herr Hündgen wies auf die lange Dauer von bis zu einem Jahr bei Bauanträgen hin. Petra Kalkbrenner sieht das auch so: „Wir brauchen eine personelle Verstärkung für diese Aufgaben sowohl in der Gemeinde als auch im Kreis. Von der aktuell laufenden Personal-Bedarfsanalyse verspreche ich mir viel. Ich habe mich dafür bereits in der Vergangenheit starkgemacht. Gewerbe und wohnortnahe Arbeitsplätze sind für die Entwicklung Swisttals zu wichtig geworden, genauso wie eine Betreuung der Gewerbebetriebe. Hier Personal zu sparen wäre Sparen an falscher Stelle. Wir brauchen die personelle Ressource für eine professionelle Wirtschaftsförderung, um auch in Zukunft gut aufgestellt zu sein.“ erklärte Kalkbrenner. Sie sehe auch einen Bewusstseinswandel in der Bevölkerung. Arbeitnehmer wollen kurze Wege zur Arbeit und so Zeit gewinnen. Ebenso wichtig sei es, Ausbildungsplätze vor Ort zu haben. Das helfe, junge Menschen wieder stärker an Swisttal zu binden. Dies sei auch nötig, damit die aufgebaute Infrastruktur auch optimal genutzt werde und für alle bezahlbar bleibe. Die Höhe der Gewerbesteuer sei auch ein Standortfaktor. Aber die Kommunen haben nicht mehr viele Spielräume. Die chronische Unterfinanzierung der Kommunen müsse durch ein gemeinsames Vorgehen von Politik und Gewerbe/Wirtschaft beseitigt werden, indem sich alle bei Land und Bund starkmachen. Petra Kalkbrenner fasste die Diskussion so zusammen: „Wirtschaftsförderung schlägt sich positiv in vielen Bereichen der Kommune nieder. Das hat das heutige Gespräch mit den Fachleuten und Gewerbetreibenden deutlich gemacht.“
Pressemitteilung
CDU Gemeindeverband Swisttal
