Politik | 12.04.2017

CDU Wachtberg

Wolfgang Bosbach zu Gast bei der CDU Wachtberg

Von politischen Herausforderungen, nicht immer rosigen Zukunftsaussichten und den Tücken des Karnevals

Wolfgang Bosbach (Mitte) stellte sein aktuelles Buch vor. S. Hein

Wachtberg. Mit frühlingshaftem Charme wurden die glücklichen Gäste, die einen der hundertvierzig heiß begehrten Sitzplätze ergattern konnten, Ende März auf Burg Adendorf empfangen. Dorthin hatte die CDU Wachtberg den Bundestagsabgeordneten Wolfgang Bosbach eingeladen, um sein aktuelles Buch „Endspurt – Wie Politik tatsächlich ist – und wie sie sein sollte“ vorzustellen. Zu den Zuhörern zählte auch der im letzten November gewählte Landtagskandidat Oliver Krauß, der schmunzelnd erklärte, dass er nie gedacht habe, einmal im Vorprogramm von Wolfgang Bosbach aufzutreten. Dieser legte Wert auf die Feststellung, dass Endspurt bedeute, bis zum Schluss mit voller Kraft bei der Sache zu sein, auch wenn er sich entschlossen habe, im September nicht mehr zur Bundestagswahl anzutreten. Und von nachlassenden Kräften kann bei dem gut gelaunten, schlagfertigen und humorvollen Abgeordneten wirklich nicht die Rede sein. Im angeregten Gespräch ließ er sich von den Moderatoren Robert Hein und Anja Rüdiger auf den Zahn fühlen und hatte neben klugen politischen Einsichten und philosophischen Lebensweisheiten zu jedem Thema auch eine Anekdote auf Lager. „Ein bisschen Lebens- und Berufserfahrung kann den Politikern und damit auch der Politik nur guttun“, rät er den jungen Kollegen. Und auf die Frage „Was macht in Ihren Augen einen guten Politiker aus?“ lautet seine Antwort: „Er sollte zunächst mal Ahnung haben von den Dingen, die er entscheidet.“ Aus diesem Grund hat er selbst sich auf die Innenpolitik konzentriert, wobei er mitunter Meinungen vertrat, die vielen aus der Seele sprachen, den Parteikollegen aber nicht immer bequem waren. Am Ende erhielt der Fußballfan Bosbach aus den Händen des Parteivorsitzenden Jörg Schmidt in Adendorf hergestellte Töpferware mit dem Logo seines Lieblingsvereins 1. FC Köln und versprach, jederzeit gern wiederzukommen. Jörg Schmidt zeigte sich hochzufrieden mit der gelungenen Veranstaltung und bedankte sich bei der Hausherrin Gabriela Freifrau von Loë mit einem bunten Blumenstrauß dafür, dass diese an einem der schönsten Orte Wachtbergs stattfinden konnte.

Pressemitteilung der

CDU Wachtberg

Wolfgang Bosbach (Mitte) stellte sein aktuelles Buch vor. Foto: S. Hein

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