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Landtagsabgeordneter Lefkowitz informierte sich über neue ÖPNV-Konzepte

Zu Besuch bei den Nachbarn

Zu Besuch bei den Nachbarn

v.l.n.r.: Sven Lefkowitz mit Bürgermeister Joachim Rodenkirch und Janick Helmut Schmitz bei dem Informationsgespräch zum OnDemand-Konzept ‚Wittlich-Shuttle‘. Foto: SPD Neuwied

24.03.2020 - 15:56

Neuwied. Der Busverkehr in Stadt und Kreis Neuwied ist in der Krise. Der Schülerverkehr lässt viele Eltern oft mehr als unzufrieden zurück, bei der Taktung der übrigen Buslinien klaffen große Versorgungslücken und die Preise einzelner Fahrten sind Vielen zu hoch.

Für die Menschen in der Stadt, an der Rheinschiene und im Westerwald müssen bis zum Ende der Übergangslösung, zukunftsfähige Konzepte gefunden werden. Eine mögliche Alternative sind „OnDemand“-Konzepte (OnDemand bedeutet „auf Anforderung“), bei denen eine flexible und Nachfrage orientierte Durchführung elementare Bestandteile des Betriebs sind. Hierzu waren der SPD-Landtagsabgeordnete Sven Lefkowitz in Begleitung von Juso-Vorsitzenden Stadt Neuwied Janick Helmut Schmitz in der Stadtverwaltung Wittlich, um sich bei Bürgermeister Joachim Rodenkirch und dem Fachbereichsleiter Jan Mußweiler über den OnDemand-basierten Wittlich-Shuttle zu informieren. „Die offenen Fragen zur konkreten Fortführung des ÖPNV in Neuwied und Umgebung müssen schnell mit einer wirklichen Verbesserung für den Busverkehr beantwortet werden. Hierfür brauchen wir eine langfristige Neuausrichtung und ganz neue Elemente, um die Erreichbarkeiten zu verbessern“, so der Landtagsabgeordnete.

Lefkowitz führt weiter aus: „Wenn der Taktverkehr mit langen Fahrtzeiten und hohen Preisen zwischen Stadt und Umgebung zu Geisterbussen oder großen Versorgungslücken führt, muss das gesamte Fahrplankonzept inklusive der Preise optimiert werden, um die Nutzung wieder attraktiv zu machen. Hierzu gehört, dass zukünftiger Busbetrieb den jeweiligen Streckenverläufen angepasst und auch flexibel mit Kleinbussen von Beförderungsunternehmen durchgeführt werden kann.

Die Herausforderung für Neuwied wird die Verbindung eines gut und eng getakteten Ringverkehrs in der Stadt zusammen mit der bedarfsgerechten Gestaltung im Umland sein. Mit dem Wittlich-Shuttle gibt es ein Beispiel, wie diese Anforderungen zu meistern sind. Das kann ich mir auch für Stadt und Kreis Neuwied gut vorstellen.“

Der Wittlich-Shuttle basiert auf einem Rufbus-Konzept (OnDemand), das sich durch die Abkehr von einem getakteten Verkehr, einer neuen Haltestellenkonzeptionierung, praktischen Direktfahrten als linienfreiem Pendelverkehr zu günstigen Fahrpreiskondiktionen von höchsten drei Euro pro Einzelfahrt und der Bestellmöglichkeit per App oder Telefon auszeichnet. Bei OnDemand-Konzepten wie dem Wittlich-Shuttle kommen die Kommunen für betriebliche Defizite auf, das ist eine der großen Herausforderungen. Jedoch sind OnDemand-Modelle ein hervorragender Beitrag zur Sicherstellung eines guten und fortschrittlichen ÖPNV-Angebots.

Pressemitteilung

Büro Sven Lefkowitz, MdL (SPD)

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Ich schäme mich

Andrea Volk:
Guten Tag, hier ist Andrea Volk selbst. Wir kennen das: hinterher fällt einem ein, was man hätte sagen können. Und dann erzählt man es seinem Badezimmerspiegel oder verschickt orthographisch und inhaltlich fragwürdige mails an Künstlerin, Veranstalter und Presse. Zudem beleidigt die Dame das bunt gemischte Publikum, Jung und Alt, die - wie so oft bei Comedy - durchgehend gelacht haben. Tatsächlich ziehe ich Männlein, Weiblein und auch mich selbst durch den Kakao. Und sage zu dick und alt: "Wir sind alle schön. Nur nicht mehr von so nah." Die Nummer, die die Dame anspricht, wendet sich ausdrücklich gegen religiösen Extremismus aus feministischer Sicht. Ich sage explizit vorher, dass alle Götter und alle Hautfarben gleich sind. Seit der Aufklärung dürfen wir uns über religiösen Wahn lustig machen. Der Rest ist Geschmackssache. Bleiben Sie fröhlich! Ihre Andrea Volk
Reiner Bermel:
Auf der Kleinkunstbühne Bootshaus fand eine tolle kulturelle Veranstaltung mit Andrea Volk statt. Bei politischem Kabarett werden schon mal Religionen, Männer und Frauen auf die "Schippe" genommen und das ist auch gut so, sonst wäre es keine Satire. Allerdings dabei von Rassismus zu sprechen, ist weit her geholt und entbehrt jeder Grundlage. Frau Volk ist eine mehrfach ausgezeichnete Künstlerin, die ihr Programm schon seit vielen Jahren auf Deutschlands Bühnen zum Besten gibt und, soweit mir bekannt ist, vom Verfassungsschutz nicht überwacht wird. Irgendwie sind Ihre Ausführungen befremdlich und für mich nicht nachvollziehbar. Schauen Sie sich mal die Programme von Mario Barth oder Michael Mittermaier an, da geht die Post ganz anders ab. Es kommt mir so vor, dass Sie, was Satire und politisches Kabarett betrifft, nicht auf dem Stand der Dinge sind. Die Zugabe-Rufe bezogen sich am Ende auf das Programm insgesamt und nicht auf einzelne Passagen. Also, schön bei der Wahrheit bleiben.
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