FWG St. Katharinen
Zustimmung für den Ortsgemeindehaushalt
St. Katharinen. In der vergangenen Sitzung galt es für den Ortsgemeinderat St. Katharinen über den Haushalt 2020 zu befinden. Bereits zwei Wochen zuvor tagte man vorberatend zu diesem Thema. Was sich als sinnvoll erwies, so erhielt die Haushaltssatzung und der -plan in seiner jetzt verabschiedeten Fassung aufgrund einiger Anmerkungen der Fraktionen noch Änderungen.
Letztlich wurde ein Jahresüberschuss festgesetzt und Finanzierungskredite für Investitionen wurden nicht veranschlagt. Eine positive und erfreuliche Entwicklung, ebenso wie die Zuwächse im Kassenbestand.
Eine höhere Tilgung von alten Investitionskrediten beispielsweise durch Sonderzahlungen, die seitens der Freien Wähler darüber hinaus sehr begrüßt worden wäre, ist aufgrund der Rahmenvereinbarung solcher Kredite bedauerlicherweise generell ausgeschlossen.
Der Schwerpunkt der für 2020 geplanten Investitionen liegt nun zum einen im Bereich der erforderlichen Straßenausbaumaßnahmen. Aber auch im Ausbau einer verbesserten Internetversorgung der Ortsgemeinde, um diese als Wirtschaftsstandort attraktiv zu halten.
Darüber hinaus ist die Erschließung neuer Baugebiete, aufgrund der hohen Baulandnachfrage in der Gemeinde mit entsprechenden Summen zu berücksichtigen gewesen.
Als kostenintensivste Projekte sind der Neubau des Bauhofes im Gewerbegebiet Notscheid und die Fertigstellung der Außenanlagen der Sporthalle im Ortszentrum zu nennen. Projekte, deren Umsetzung auch die FWG dem Grunde nach befürwortet. Sollte doch der Abschluss der Baumaßnamen rund um die Sporthalle nun zu einen stimmigen Ortsbild führen.
Bei konkreter Ausführung bzw. Auftragsvergabe besteht das Bestreben der Freien Wähler jedoch weiterhin darin die Kosten so gering wie möglich zu halten. „Bei der Vorstellung der Planungen zum Neubau des Bauhofes haben wir uns in der Vergangenheit bereits für eine Kostendecklung ausgesprochen, an dieser werden wir auch in Zukunft festhalten“, so Fraktionssprecherin Kristina Andrul. „Wir freuen uns insoweit auch sehr auf die gemeinsame Ratssitzung mit unserer Nachbargemeinde Vettelschoß am 26. März“, so Andrul weiter.
Zu den Kostenansätzen im Haushalt für die Baukosten von Wanderwegen und Planungskosten im Investitionsplan 2021 für den Bau eines Mehrgenerationenhauses teilte die Verwaltung auf Nachfrage mit, dass es insoweit zwar noch keine konkreten Planungen gebe, man aber diese Projekte im Blick halten und handlungsfähig bleiben möchte. Eine auch kurz- bzw. mittelfristige Umsetzung dieser Maßnahmen würde seitens der FWG unterstützt. Sehen die Freien Wähler insbesondere im Bereich der Herstellung von Wanderwegen, auch zur fußläufigen Verbindung von Ortsteilen der Gemeinde dringend notwendigen Handlungsbedarf.
Im übrigen gab man für die künftigen Haushaltsjahre zu bedenken, dass infolge Erschließung neuer Baugebiete anschließende Kosten auf die Gemeinde zukommen könnten, die berücksichtigt werden müssten. Denkbar wäre ein eventuell erforderlicher Ausbau des Kindergartens. Dessen Auslastung bereits jetzt stetig steigt. Eine sehr erfreuliche Entwicklung, die wie die jüngste Vergangenheit der Stadt Linz zeigt, jedoch unbedingt frühzeitig in den Fokus gerückt werden sollte. Eine entsprechende Zusicherung erteilte Ortsbürgermeister Willi Knopp. Sofern sich eine Zusammenarbeit mit der Nachbargemeinde Vettelschoß in Hinblick auf den Bauhofneubau bewähren würde, könnte er sich auch durchaus Folgeprojekte vorstellen.
Gleiches gilt für die zukünftige Sicherstellung der ärztlichen Versorgung „auf der Höhe“. Aus Sicht der Freien Wähler sollte hier dringend vorgesorgt werden. Entsprechende Konzepte beispielsweise aus Asbach scheinen erfolgsversprechend zu sein und eine Übernahme sollte überdacht werden. Dies wäre ein weiterer Schritt zur Steigerung der Lebensqualität und damit der Attraktivität der Ortsgemeinde St. Katharinen.
Pressemitteilung
FWG St. Katharinen
