Allgemeine Berichte | 14.09.2014

Monatlicher Bericht der Feuerwehreinheit Remagen

15 Einsätze für die Remagener Feuerwehr im August

15 Mal musste die Stützpunktfeuerwehr Remagen im August zu Einsätzen im Stadtgebiet ausrücken, beispielsweise aufgrund eines Baumes auf der Straße. Feuerwehr Remagen

Remagen. Insgesamt 15 Mal wurde die Stützpunktfeuerwehr Remagen im August zu Einsätzen im Stadtgebiet alarmiert.

Auch 2014 besteht der Trend, dass die Anzahl der Alarmierungen im Vergleich zu den Vorjahren kontinuierlich ansteigt. Bereits im August wurden die Wehrleute zum 100. Einsatz des Jahres gerufen, bis Ende des Monats stieg die Anzahl der Einsätze auf 102.

Die Feuerwehr-Einsätze

Durch die Einsatzkräfte mussten elf Brände gelöscht und fünf Hilfeleistungseinsätze bewältigt werden. Zu Monatsbeginn brannten in der Gemarkung „Auf Kirres“ fünf Strohballen auf einem Feld. Bei dem Feuer entstand ein Sachschaden, ein Ausbreiten der Flammen auf rund 300 weitere Ballen des Lagers konnte verhindert werden. Jogger hatten bei Einbruch der Dunkelheit Personen in unmittelbarer Nähe der Strohballen beobachtet. Als plötzlich Rauch aufstieg, alarmierten sie sowohl Polizei und Feuerwehr als auch den Landwirt, der in der Nähe seinen Hof bewohnt. Bereits vor Eintreffen der Einsatzkräfte hatte der Eigentümer gemeinsam mit benachbarten Landwirten die brennenden Strohballen aus dem Lager entfernt und auf einem angrenzenden Feld abgelegt. Die brennenden Ballen wurden abgelöscht, die Polizei nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf.

Mitte des Monats geriet in Bandorf der gepresste Abfall im Laderaum eines Müllfahrzeugs in Brand. Auch hier war letztendlich nur geringer Sachschaden zu verzeichnen. Auf einer Freifläche leerte der Fahrzeugführer den Inhalt des Laderaums aus, das Feuer hatte noch nicht auf das Fahrzeug übergegriffen. Der brennende Abfall konnte mit Schaummittel schnell gelöscht werden. Beamte der Polizeiinspektion Remagen leiteten Ermittlungen zur Aufklärung der Brandursache ein.

Gleich zweimal innerhalb von 30 Stunden mussten die Einsatzkräfte in der zweiten Monatshälfte zum Bahnhof Remagen ausrücken. In unterschiedlichen Personenaufzügen befanden sich Menschen in Notlagen, nachdem die Kabinen zwischen den Etagen steckengeblieben waren. Während beim ersten Einsatz die Eingeschlossenen durch Wehrleute befreit werden mussten, hatten die Personen am folgenden Tag die Kabine bereits verlassen können. Einem Passanten war es gelungen, die Kabinentür gewaltsam zu öffnen und die Personen unverletzt zu befreien.

Im August galt es neben einigen anderen Einsätzen auch die Kameraden in Bad Breisig bei zwei Brandeinsätzen mit der Drehleiter zu unterstützen. Bei einem Feuer an einem Industriegebäude entstand Sachschaden, bei einem gemeldeten Wohnungsbrand einige Tage später mussten die Remagener Einsatzkräfte nicht tätig werden - es war Essen auf dem Herd angebrannt.

Übungen

Im Rahmen einer Übung wurde die Bedienung eines neu angeschafften Strömungslüfters geprobt. Bei Brandeinsätzen wird dieser genutzt, um verrauchte Räume in kürzester Zeit mit Frischluft zu belüften. Der Lüfter ist auf dem Tanklöschfahrzeug verlastet, dieses rückt zu allen Brandeinsätzen als erstes Löschfahrzeug aus.

Pressemitteilung der

Feuerwehreinheit Remagen

Nur geringer Sachschaden entstand, als der gepresste Abfall im Laderaum eines Müllfahrzeugs in Brand geriet. Auf einer freien Fläche ausgeleert konnte der brennende Abfall mit Schaummittel schnell gelöscht werden.

Nur geringer Sachschaden entstand, als der gepresste Abfall im Laderaum eines Müllfahrzeugs in Brand geriet. Auf einer freien Fläche ausgeleert konnte der brennende Abfall mit Schaummittel schnell gelöscht werden.

15 Mal musste die Stützpunktfeuerwehr Remagen im August zu Einsätzen im Stadtgebiet ausrücken, beispielsweise aufgrund eines Baumes auf der Straße. Fotos: Feuerwehr Remagen

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