60 Jahre Karnevalsgesellschaft „Grün-Weiß“ Oberwinter
Abschluss einer Jubiläumssession - Die Räuber kommen
Veranstaltung am 31. Mai im Glaspalast
Oberwinter. Den Abschluss ihres 60-jährigen Bestehens feiert die KG „Grün-Weiß“ Oberwinter mit einem Event und bedankt sich bei ihren Gästen für die vielfältige Unterstützung in den zurückliegenden Jahren. Sie hat die Kölner Mundartgruppe „de Räuber“ zu sich in den Glaspalast nach Oberwinter eingeladen.
Am 31. Mai ist es soweit. Die Räuber gastieren im Rahmen ihrer Kölle-Alaaf-You-Tour 2013 zu einem zweistündigen Stimmungskonzert in Wölle. Die Band um Karl-Heinz Brand, der zusammen mit Kurt Feller einer der beiden Gründer und sozusagen geistiger Vater der Räuber ist, wurde 1991 gegründet. Inzwischen wird die Band vervollständigt durch Wolfgang Bachem, Gino Trovatello und Torben Klein. Die Band gehört seit fast zwei Jahrzehnten zum musikalischen „Kleeblatt“ der Domstadt und damit zur Crème de la Crème in Sachen Kölsche Tön. Mit ihrem Song „Denn wenn et Trömmelche jeit“ haben es die Räuber geschafft, auch bundesweit bekannt zu werden. Sie haben mit diesem Karnevalshit sozusagen die karnevalistische Nationalhymne Köln’s geschaffen. Bis heute ist der Titel Markenzeichen und Erkennungsmelodie zugleich der Köln-Neusser Mundartgruppe „de Räuber“.
Neben diesem „karnevalistischen Evergreen“, der im Jahr 1993 mit seinem Namen auch das Debutalbum schmückte, schrieben die Räuber so bekannte Karnevalshits wie „Op dem Maat“, „Kölsche Junge bütze joot“, „Schau mir in die Augen“, „Am Eigelstein es Musik“, „Sulang die Botz noch hält“, „Titicacasee“ oder „die Rose“, um nur einige zu nennen.
Ihre Musik, in mittlerweile über 100 Titeln auf acht Alben dokumentiert, ist eine Sprache, die jeder versteht. Aus allem, was die „Räuber“ anpacken, spricht vor allem eines: persönlicher Charme und kölsches Hätz, weltmännische Offenheit und rheinische Verwurzelung. Trotz ihrer großen Erfolge sind „de Räuber“ Mensch geblieben. Man sagt ihnen nach, die größte Fannähe von allen Kölschbands zu besitzen und bei ihren Konzerten ein einzigartiges „Wir-Gefühl“ zu vermitteln.
Im Vorprogramm erleben die Besucher ein kölsches Urgestein. Welcher Kölner heißt schon Köllner? Marita Köllner - „Et fussich Julche“! Für sie ist Köllner mehr als ein Name, der voll ins Schwarze trifft. Er ist ein Gefühl und pure Überzeugung.
„Mi Hätz dat schlät für Kölle“ ist der Titel eines ihrer vielen Lieder und steht wie alle für das, wofür Marita Köllner steht. Sie lebt genau das und so wie sie singt. Marita Köllner, das heißt mitten im Geschehen und dabei sein. „Et fussich Julche“ ist mit ihrer Art und ihren Liedern die perfekte Ergänzung zu den „Räubern“.
Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr, Einlass wird ab 18.30 Uhr sein. Es besteht freie Platzwahl. Eine frühzeitige Anreise ist daher zu empfehlen.
