Kolpingsfamilie Remagen
Apollinariswallfahrt vereinte viele Kolpingsfamilien
Remagen. Auch in diesem Jahr zog es Kolpingsfamilien aus dem Gebiet Koblenz der Diözese Trier zum Apollinarisberg in Remagen. Die „Gemeinschaft der gekreuzigten und auferstandenen Liebe“ und die Kolpingsfamilie Remagen hatten wieder - schon traditionell jeweils am ersten Montag der Wallfahrtswochen - zur Wallfahrt eingeladen. Der Diözesanpräses Thomas Gerber feierte in Konzelebration mit dem Bezirkspräses von Rhein-Ahr, Pfarrer Axel Spiller, Kolpingsbruder Pfarrer Lothar Brucker, den Patres der Gemeinschaft und unter Mitwirkung von Diakon Bernd Schmickler, Präses der KF Sinzig, mit zahlreichen Kolpingsschwestern und -brüdern die Heilige Messe. Beim feierlichen Einzug durften selbstverständlich die Banner der teilnehmenden Kolpingsfamilien nicht fehlen.
Der Diözesanpräses predigte zum Wallfahrtsthema 2013 „Geht! Macht alle Menschen zu meinen Jüngern!“ (Mt. 28, 19) und der Tageslosung „Seid Jünger! Die Liebe Christi drängt uns!“. Er spannte einen Bogen von Papst Johannes XXIII, der das II. Vatikanum vor 50 Jahren einberufen hatte, bis heute. Mit Worten des Gesellenvaters Adolph Kolping, dessen 200. Geburtsjubiläum 2013 gefeiert und dessen 150. Sterbejubiläum 2015 anstehen wird, zeigte Thomas Gerber auf, dass auch dieser den Auftrag weitergab, solidarisch zu handeln, in Gesellschaft und Politik mitzuwirken und sich für junge Menschen, Familien und die Weltgemeinschaft einzusetzen. Auch der Heilige Apollinaris habe mit seinem Leben und Sterben den Auftrag Jesu erfüllt. Der Diözesanpräses endete mit einem Wort von Johannes XXIII aus dem Jahre 1962: „Wahrhaftig, die Welt braucht Christus, und es ist die Kirche, die Christus in die Welt tragen muss“, und fügte hinzu: „Tragen wir Christus in die Welt hinein. Sind wir Jünger! Möge die Liebe Christi uns drängen! Geht! Macht alle Menschen zu meinen Jüngern!“.
Neben den besonderen Wallfahrtsliedern wurden auch das Kolpingtagslied und das neue Kolping-Grablied von den Kolpingfreunden kräftig mitgesungen. Zum feierlichen Abschluss segnete der Diözesanpräses alle Pilger mit der Hauptreliquie. Die Gelegenheit, den persönlichen Segen zu empfangen, wurde von vielen Menschen genutzt. Ebenfalls in gewohnter Weise setzten sich dann noch alle Pilger im Klostergarten zusammen, um die Gastfreundschaft der Gemeinschaft und ihrer vielen Helfer zu genießen.
