Evangelische Kirchengemeinde Remagen: Umzug in neues Gemeindehaus - Offizielle Einweihung Ende September
Beim Umzug packten viele helfende Hände fleißig mit an
Remagen. Auf der Zielgeraden sind die Protestanten der Evangelischen Kirchengemeinde angekommen. Am Freitag fand der Umzug vom bisherigen Gemeindehaus an der Ecke Marktstraße/Fährgasse in den neuen Anbau am ehemaligen Pfarrhaus in der Markstraße statt. Zahlreiche helfende Hände unterstützten Pfarrerin Lisa Reuter beim Umzug in die neuen Räumlichkeiten. Nach 22 Monaten des Bauens ist das neue Gemeindehaus bezugsfertig und fast vollendet. Das Gemeindebüro, alle Einrichtungen und Gruppen, die bisher im Gemeindehaus Remagen beziehungsweise vorher in Kripp beheimatet waren, konnten am Freitag ihr neues Domizil beziehen. Neben zahlreichen Gemeindemitgliedern wurde die Evangelische Kirchengemeinde von der Firma Umzüge Becker in Remagen unterstützt. Mit dem Umzug konzentriert sich das Gemeindeleben im Remagener Gemeindeteil an einem einzigen Ort. Mit dem Um- und Neubau neben der Friedenskirche wurde das über 100-jährige Pfarrhaus erhalten und von Grund auf modernisiert. Ergänzt wurde es durch einen halbrunden Saalanbau und Wirtschaftsräume. Mit 1,4 Millionen Euro konnte das neue Domizil realisiert werden.
Eine gelungene Kombination aus Alt und Neu
Das Pfarrhaus bildet nun eine gelungene Kombination aus Alt und Neu. Ein halbrunder Saal wurde angebaut. Dort wird das Zentrum des Gemeindelebens sein. Im Altbau stehen 400 Quadratmeter und im Neubau 300 Quadratmeter zur Verfügung.
Der neue Gemeindesaal hat alleine eine Fläche von 170 Quadratmetern. Des Weiteren sind Wirtschafts- und Verwaltungsräume entstanden, ebenso wie ein Raum für den Eine-Welt-Laden, Jugend- und Gruppenräume, die Bücherei und Sanitärbereiche. Im Garten müssen Neuanpflanzungen vorgenommen werden. Dies steht naturgemäß im Herbst an. Mit den Neuanpflanzungen soll verlorenes Grün kompensiert werden. Das Abholzen von Bäumen und das Anlegen eines Parkplatzes hat manchen in der Gemeinde geschmerzt. Aber wegen der Baustellenzufahrt und der Vorschriften zum Stellplatznachweis waren Eingriffe in den Garten unvermeidlich.
Archäologen am Werk
Nach der Planungsphase hatte die Evangelische Kirchengemeinde im Juli 2011 das Baurecht erhalten und im September 2011 konnte der „erste Spatenstich“ gefeiert werden. Doch dann waren erst einmal Archäologen am Werk, um Fundstücke aus der Römerzeit zu sichern. Und im weiteren Fortgang des Baus waren einige Hürden zu überwinden. Ganz großer Dank gilt allen Spenderinnen und Spendern. Insgesamt wurden rund 90.000 Euro gespendet. Die Spenden fließen vor allem in die Innenausstattung. Das Büro wird neu ausgestattet. Eine neue Bestuhlung und eine neue Küche wurden angeschafft. Nach den Ferien am 29. September wird das neue Gemeindehaus offiziell eingeweiht.
