Büttenasse sorgten für Stimmung
Überraschungsbesuch der Paniker bei der Baachpörtzer-Sitzung ließ die Rheinhöhnerhall II erbeben
Remagen. Superstimmung herrschte wieder im Säälchen der „Krone“, der „Rheinhöhnerhall II“. Angesagt war die Baachpörzersitzung des Heimatvereins Bachpörzer um Präsidenten Rainer Vendel. Doch nicht nur im Säälchen bei den Baachpörzern, sondern auch im Gastraum herrschte spitzenmäßige Stimmung, denn die schwappte regelrecht in den Gastraum über. Besonders als das Remagener Panikorchester mit Mann und Maus und vor allem Instrumenten sich zu einem Überraschungsauftritt für die Heimatfreunde in die „Krone“ drängte.
Die Post ging ab...
War die „Rheinhöhnerhall II“ schon knubbelig voll mit Mitgliedern und Gästen, so passten die Paniker um ihren knatschjecken Stabführer Tommy Pieper nun wirklich nicht mehr da hinein. Kurzerhand öffnete Sitzungspräsident Rudi Ockenfels, der wieder einmal wortgewandt und mit viel Charme brillierte, die Verbindungstür, kündigte die Paniker an und dann ging regelrecht die Post ab, sowohl im Saal als auch in der Kneipe.
Kölsche und Sambaklänge ließen die Räume in ihren Grundfesten wanken und das Publikum tanzte und sang begeistert mit. Ein wenig ruhiger, aber mit jeder Menge Stimmung ging es weiter bei der Baachpörzersitzung, die mit dem Vereinsliedchen „Hillijet zante Määtes“ begonnen hatte. Musikalisch umrahmt wurde das Programm von Musikus Manni Hopfeld, der so manches Heimatlied anstimmte, und natürlich gab es für alle Auftretenden den Orden der Baachpörzer mit dem Motiv des Römischen Museums, entworfen von Georg Strang. Herzlich empfangen wurde das Prinzenpaar Wilfried und Gabriele, ebenso wie das Kinderdreigestirn mit Prinz Maurice, Bauer Tobias und Jungfrau Jan(a).
Mehrere Raketen abgefeuert
Als absoluter „Frauenversteher“ sicherte sich Willi Pax in der Bütt die erste Rakete des Abends, bevor Ingrid Efferz und Janine Scheil selbige erklommen. Vom „Traummann“ sprach die Enkelin, eher ein „Trauma“ sah die Oma darin. Die zweite Rakete war ihnen sicher. Ebenfalls die Lacher auf ihrer Seite hatten Uschi Schunk und Simone Grabsch mit ihrem Sketch von der Dame, die den Herrn zum Kinderkriegen erwartete. Gekommen war allerdings eine Fotografin, die Babys fotografieren wollte. Eine köstliche Verwechslung. Mit dem „Strohwitwer“ attackierten Roswitha Schubert und Elke Köbbing die Lachmuskeln, bevor Musikus Manni ein Lied für den bestens gelaunten Rudi Rallala sang.
Als „Ne Jung von den Baachpörzern“ begeisterte Oliver Schmitz, zum ersten Mal in der Baachpörzerbütt und Onkel Gerd setzte als der Rentner, mit Problemen mit Handy und Computer noch einen drauf. Einen Aufstand im Kloster Kaltental gab es zum Schluss der rundum gelungenen Sitzung. Mutter Oberin, alias Marlene Fassbender, hatte mit den Schwestern Lotti Knieps (Schwester Frikadella), Elke Köbbing (Schwester Nutella), Beate Ockenfels (S. Hallotria), Gisela Ockenfels (S. Flottina), Susi Stankowitz (S. Nixnutzia) und Karin Weber (S. Constructa) zu entscheiden, ob Lilli Heinen, die ins Kloster eintreten will, auch aufgenommen werden kann. Während die „Neue“ auch wissen wollte, ob es im Kloster lustig zugeht, wollten alle anderen sich dann alle mal eine Auszeit vom Klosterleben nehmen, um sich ihre Wunschträume zu erfüllen. Mit dem Programmende war aber noch lange nicht das Ende der Sitzung markiert. Viel Spaß hatten die Mitglieder des Heimatvereins noch im Anschluss an die rundum gelungene Sitzung in der kleinen Rheinhöhnerhall II.
AB
