„Das künstliche Hüftgelenk“ wenn die Zeit am Knorpel nagt
VHS Vortrag im Rahmen der Volkshochschul-Gesundheitsreihe
Remagen. Dr. med. Gerhard Wandmacher (Oberarzt der chirurgischen Abteilung der Remagener Klinik Maria Stern), berichtete im Rahmen der Volkshochschul-Gesundheitsreihe über seine langjährige Erfahrung mit dem künstlichen Hüftgelenk.
„In Deutschland werden zu viele Hüftoperationen durchgeführt und die Deutschen haben in Europa die meisten künstlichen Gelenke im Körper“. Mit dieser Pressemitteilung begrüßte Dr. med. Gerhard Wandmacher die VHS-Besucher.
Seit Jahren ist das Thema für die Bevölkerung von großem Interesse. Rechnet man doch mit 20 Prozent der Menschen, die wegen einer Arthroseerkrankung Hüftbeschwerden bekommen und die sich im Laufe ihres Lebens mit einem „künstliche Hüftgelenk“ befassen müssen.
So kannten viele der Zuhörer die typischen Beschwerden aus eigener Erfahrung. Schmerzen, Bewegungseinschränkung, Reibegeräusche und morgendliche Anlaufschwierigkeiten sind erste Hinweise auf eine Erkrankung, die im weiteren Verlauf die Lebensqualität erheblich einschränken kann.
Vorübergehend lassen sich die Beschwerden durch physikalische Maßnahmen (Massage, Elektrotherapie) ebenso verbessern, wie durch Akupunktur und angepasste Bewegungsabläufe wie z.B. beim Schwimmen und Fahrradfahren.
„Spätestens, wenn die ständige Einnahme von Medikamenten notwendig wird und das normale Gehen Schwierigkeiten macht, ist der Zeitpunkt für eine Hüftgelenksoperation gekommen“, so Wandmacher zu den Zuhörern.
Eine Rat, den Wandmacher seinen Patienten seit Jahren gibt. Ebenso gilt seine Einstellung „Safety First - Sicherheit zuerst“ zu jeder Operationsplanung hinzu.
ach weit über 1000 Hüftgelenkseingriffen, die er selbst durchgeführt hat, berät er jeden Patienten individuell und wählt die für ihn optimale Prothese aus. „Dabei verwende ich nur Prothesenmodelle, die sich mittlerweile bereits über eine Million Mal bewährt haben und eine möglichst lange Lebensdauer haben“.
Wandmacher konnte aber auch wieder von neuen Entwicklungen berichten.
Hierzu gehört die Hüftgelenksspiegelung, eine neue Methode, mit der man versucht, den Einsatz eines künstlichen Gelenkes so lange wie möglich zu vermeiden. Hier wies er auf die Zusammenarbeit mit Dr. med. Marcus Ackermann (Orthopäde des Zentrums Mittelrhein aus Neuwied) hin. Ackermann hat 2012 in Remagen die Hüftgelenkspiegelung eingeführt. Ein relativ neues Verfahren, das bisher nur in wenigen Zentren eingesetzt wird.
Ähnlich wie bei der Arthroskopie des Knie- oder Schultergelenkes, kann man über bleistiftdünne Instrumente und eine Gelenkkamera in das Hüftgelenk schauen und versuchen, Ursachen von Hüftbeschwerden zu beseitigen.
In Abhängigkeit vom Krankheitsbild und des Gelenkschadens, ist diese Methode besonders für junge Patienten interessant.
Dr. Ackermann stellt die Hüftgelenksspiegelung in einem eigenen Vortrag am 14. März vor. Mit seinem Vortrag „Moderne Techniken der Hüftgelenksarthrose - arthroskopische Möglichkeiten zur Vermeidung einer TEP (Hüftprothese)“ endet auch die Gesundheitsreihe im Wintersemester 2012/2013.
Pressemitteilung
Krankenhaus Maria Stern,
Remagen
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