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Gründung der Integrierten Gesamtschule Remagen wurde mit einem Gottesdienst und einem kleinen offiziellen Fest gefeiert

Der neue Direktor Marcus Wald ist der Kapitän an Bord

Die Segel für die neue IGS sind gesetzt

26.08.2013 - 15:40

Remagen. „Man muss immer etwas haben, worauf man sich freut“. Mit diesem Zitat von Eduard Mörike eröffnete am vergangenen Dienstag der neue Schuldirektor der Integrierten Gesamtschule (IGS) Remagen, Marcus Wald, seine Begrüßungsrede. Erst am Sonntagabend hatte ihn die Botschaft erreicht, dass er zum Schuldirektor der neuen IGS Remagen, der 13. Schule in Kreisträgerschaft und der 55. IGS in Rheinland-Pfalz, ernannt wird.

Ein Jahr, nachdem die Stadt Remagen und der Kreis Ahrweiler der Errichtung der Integrierten Gesamtschule in Remagen zugestimmt hatten, hatte eine achtköpfige Planungsgruppe, bestehen aus Lehrerinnen und Lehrern, unterstützt durch die Schulaufsicht, das Bildungsministerium sowie das Pädagogische Landesinstitut die konzeptionelle Arbeit aufgenommen. Fehlte nur noch der zukünftige Direktor.


Marcus Wald übernimmt die Verantwortung


Endlich, innerhalb des ökumenischen Gottesdienstes am Einschulungstag des 1. Jahrgangs der IGS am vergangenen Dienstag übertrug Hubert Luszczynski, Leitender Regierungsschuldirektor, die Verantwortung auf Marcus Wald, bis zu diesem Zeitpunkt stellvertretender Schulleiter der Realschule plus Remagen.

Marcus Wald kennt also nicht nur den Standort, zu seinen Aufgaben gehörte unter anderem auch die pädagogische Leitung der Orientierungsstufe, in der Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Neigungen, Stärken und Schwächen gemeinsam im Klassenverband lernen. Aber auch innerhalb der Berufsorientierung war ihm die Zusammenarbeit mit schulischen wie außerschulischen Partnern stets ein besonderes Anliegen. Dies geschah stets vor dem Hintergrund, jedem Schüler eine Vielfalt an Möglichkeiten zur persönlichen Weiterentwicklung zu bieten.

Marcus Wald, Jahrgang 1976, verheiratet, wohnhaft in Mendig, unterrichtete als Realschullehrer mit den Fächern Deutsch und Geografie zunächst an der Realschule in Polch. Schon hier förderte er durch freiwillige Aktivitäten und Arbeitsgemeinschaften die Talente und Stärken von Schülerinnen und Schülern über Unterricht und Wissensvermittlung hinaus. So interessierte er sich bald für weitreichendere Aufgaben: Im Jahr 2008 übernahm er die Aufgabe des stellvertretenden Schulleiters an der Realschule Remagen, 2009 im Rahmen der Schulstrukturreform dann an der Realschule plus. Im Masterstudiengang Schulmanagement an der Technischen Universität Kaiserslautern eignete er sich darüber hinaus weiteres Handwerkszeug an.


Neue Wege beschreiten


Gewappnet mit Interesse am Einzelnen, Organisationstalent und der Energie, auch neue Wege zu beschreiten, übernimmt Marcus Wald nun die Aufgabe des Schulleiters der Integrierten Gesamtschule, einer Schule, deren Augenmerk auf der Förderung und Entwicklung jedes Schülers gemäß seinen ganz persönlichen Fähigkeiten liegt. Und gerade die Förderung jedes einzelnen Schülers liegt im am Herzen, wie er auch in seiner Begrüßungsansprache betonte. „Es ist gut zu wissen, dass die Schüler Erwartungen haben, die wir erfüllen müssen“, betonte Wald, hob seine Freude auf die künftige Arbeit hervor, dankte allen Beteiligten und wünschte allen ein gutes Gelingen.

Auch Landrat Dr. Jürgen Pföhler hob seine Freude darüber hervor, dass er mit der IGS Remagen ein weiteres Mitglied in der Schullandschaft des Kreises aufnehmen könne. Zuvor hatte er unter den Ehrengästen den Leitenden Regierungsschuldirektor Hubert Luszczynski, die Leitende Regierungsschuldirektorin Brigitte Fischer, den neuen Schulleiter Marcus Wald, den neuen Rektor der Realschule Plus Remagen, Karl Maron, den Realschulleiter im Ruhestand, Werner Surges, die Kreis- und Landtagsabgeordneten, die Beigeordneten der Stadt Remagen, Hans-Joachim Bergmann und Joachim Titz, die Stadträte, die Mitglieder der Planungsgruppe, das Lehrerkollegium, die Eltern und natürlich auch die neuen Schüler begrüßt. Sowohl der Stadtrat Remagen als auch der Kreistag hätten die Antragstellung auf die Einrichtung der IGS Remagen einstimmig beschlossen. Damit sei in eindrucksvoller Weise signalisiert worden, dass der gesamte Kreis Ahrweiler hinter der Einführung der IGS in Remagen stehe. Am 20. Juni habe die Landesregierung die Option auf Einrichtung einer IGS am Standort der Realschule plus Remagen erteilt. Über die Einrichtung einer gymnasialen Oberstufe werde das Land erst in sechs Jahren entscheiden. „Dies hält uns aber nicht davon ab, bereits jetzt schon alle Weichen dafür zu stellen, um zum richtigen Zeitpunkt alle Hebel in Bewegung zu setzen“, so der Landrat. Mit der IGS Remagen handele es sich um die 13. Schule in Kreisträgerschaft. „Es freute mich sehr, mit der Integrierten Gesamtschule ein weiteres Mitglied in unsere Schulgemeinschaft aufzunehmen“, betonte Pföhler.


Gratulation für den neuen Schulleiter


Dem neuen Schulleiter Marcus Wald gratulierte Pföhler für den Kreis Ahrweiler, aber auch persönlich von Herzen. „Zur Erinnerung an den Tag und an die historische Einrichtung der ersten Integrierten Gesamtschule im Kreis Ahrweiler habe ich ein Glasschild mitgebracht, das ich ihnen stellvertretend für die Integrierte Gesamtschule Remagen überreichen möchte“, so der Landrat.

Nach einem „Let´s rock“ der Bläsergruppe 6b/6c unter der Leitung von Diane Tausch sprach Brigitte Fischer von der Schulaufsicht der ADD ein Grußwort. Sie dankte den Fünftklässlern für die Moderation. Sie zeigte sich zuversichtlich, dass auch die Oberstufe gelingen werde, denn es brauche dafür nur 55 Anmeldungen. Das werde sicher gelingen, wenn auch die Eltern der Schüler sich mit engagieren werden. Sie freute sich, dass die neue Schule zeitgleich mit dem neuen Schulleiter beginne und gratulierte allen im Namen von Ministerin Doris Ahnen und dem Präsidenten der ADD.

Fischer betonte zudem noch, dass es kein Sitzenbleiben geben werde und jeder Schüler so gefördert werde, wie er es brauche. Sie erwähnte die AG´s, das Mittagessen und die Ganztagsschule und wünschte allen Schülern eine fröhliche und erfolgreiche Schulzeit.

„Unsere Schule hat keine Segel und sie fährt nicht auf dem Ozean, aber wie ein Schiff auf großer Reise wird sie manchen Sturm erleben in all den Jahr´n“, sangen die Fünftklässler der neuen IGS mit Unterstützung der 6a unter der Regie von Anita Reuter und mit dem neuen Kapitän, Schulleiter Marcus Wald am Klavier.

Für die Stadt Remagen sprach Beigeordneter Joachim Titz. Er begann mit dem Zitat: „Nimm mich mit Kapitän auf die Reise,“ und gratulierte dem neuen Schulleiter, Kapitän Marcus Wald. Er wünschte sich, dass das Schiff auf Kurs bleibe und dankte dem Eigner Landrat Pföhler. Die Kinder hätten ihre Rolle als Matrosen übernommen, die Segel seien gesetzt. „Wir als Stadt sind bemüht, uns am Bau des Schiffes zu beteiligen. Wie es weitergehen wird, dafür ist die Besatzung zuständig“, so Titz. Sein Dank galt abschließend dem ehemaligen Realschulleiter Werner Surges, der an der Vorbereitung zur Einrichtung der IGS in Remagen maßgeblich beteiligt gewesen sei. Mit einem „Oh What A Day“ klang der offizielle Teil der Gründung der IGS Remagen aus, bevor sie mit einem Umtrunk auf Einladung des Landrates in geselligen Runden gefeiert wurde.

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Kommentare
juergen mueller:
Ja - das Ordnungsamt ist viel mehr als nur "Knöllchen". Dafür braucht es auf dem Foto keiner mediengeiler politischer Vertreter, die keinen Anlaß auslassen, mit ihrer gestellten Anwesenheit darauf hinzuweisen, dass ohne sie nichts geht - ein Trugschluß, den noch nicht jeder begriffen hat. Man sonnt sich halt bei jeder Gelegenheit in Situationen, die anscheinend ohne künstlich politisch inszenierte Sonneneinstrahlung offensichtlich verblassen würden. Und die Farbe offenbart es dann doch - man bleibt halt "blass".
juergen mueller:
Wenn einem die Felle davon schwimmen, dann greift man halt nach etwas, was man mit seiner (un)sozialen Einstellung Jahrzehnte ganz einfach wissentlich ignoriert hat. Seit wann interessiert die SPD-Fraktion unter dem Fraktionsvorsitz von Lipinski-Naumann MENSCHEN mit niedrigen/mittleren Einkommen? Bisher konnten mit deren unverhohlenen Zustimmung Investoren ohne Rücksicht auf eine "soziale Quote" bauen auf Teufel komm raus. Diese plötzliche vermeintlich soziale Kehrtwende stinkt nur noch. Das einzig sinnvolle Instrument war bisher nur das, dessen Töne in den eigenen Kram passten. Diese Schleimer- u.Anbieterei um Wählerstimmen ist nur noch erbärmlich.
Marcel Iseke:
Die "jetzigen gefährlichen Einfahrten" sind dann nicht mehr gefährlich? Der Radweg muss einfach komplett freigegeben werden, für die Sicherheit unserer Fahrradfahrer, der Reduzierung des PKW Verkehrs, mehr Bewegung im Alltag, CO2 Reduktion und und und. Keine halben Sachen!!
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