Allgemeine Berichte | 27.05.2013

Kita Arche Noah Oberwinter

Ein Erlebnis für alle Sinne

Trotz des kalten Wetters wagten sich die Kinder auf den Barfußpfad. Privat

Oberwinter. Im Rahmen der Ausbildung zur Erzieherin hat die Jahrespraktikantin Sarah Wohde in der Kita Arche Noah Oberwinter die Aufgabe, ein Projekt mit einer Kindergruppe und eine Elternarbeit durchzuführen, bewältigt.

Mitte Februar startete das Projekt „Sinne“ mit den Kindern der „Hexenhausgruppe“. Die Kinder wählten den Titel „Das Hexenhaus: Schmeckt, fühlt, riecht, guckt und hört“.

Die Weiterentwicklung und Übung der Sinnesorgane ist sehr wichtig. Durch eine vielfältige Schulung werden die Erfahrungen und Erkenntnisse der Kinder ebenfalls vielfältig. Dadurch kann das Wissen effektiver gespeichert werden, was die Grundlage des Lernens darstellt.

Zudem lädt das Thema „Sinne“ zum Experimentieren und Forschen ein und auch die Sprache der Kinder wird gefördert, da sie durch die Sinneserfahrungen innere Bilder entwickeln und angeregt werden, diese in Worte zu fassen. Ein anderer Grund ist, dass sich die kindlichen Lebensbedingungen durch die Medien und die Technik sehr verändert haben und die Kinder Erfahrungen vielmehr aus zweiter statt aus Erster Hand sammeln. Durch das Projekt nehmen die Kinder ihre Sinne, ihren Körper und ihre Umgebung bewusster wahr. Das Trainieren der Sinne kann weiterhin Wahrnehmungsstörungen vorbeugen.

Mehrere Wochen wurde jeweils ein Sinn in den Vordergrund gestellt und mit verschiedenen Angeboten erlebt und bewusst eingesetzt.

So wurden beim Sinn „Fühlen“ zum Beispiel kreative Angebote mit Ton und Kleister durchgeführt und Fühlbilder erstellt.

Zum Sinn „Riechen“ machte die Kita einen Ausflug in die Gärtnerei, in der die Kinder ihren Lieblingsduft finden sollten.

Beim Sinn „Schmecken“ versuchten die Kinder mit verbundenen Augen kleine Kostproben zu erraten und stellten für ein gemeinsames Frühstück wurden Brote selbst hergestellt.

Bei einem Gang durch den Kindergarten entdeckten die Kinder, welche Geräusche zu hören sind und nahmen diese auf.

Ein Wunsch der Kinder war, dass sie mal ausprobieren wollten, wie es wäre nichts zu sehen.

Dafür wurde gemeinsam ein Parcours in der Turnhalle aufgebaut, den die Kinder zunächst sehend und dann mit verbundenen Augen und der Hilfe eines Partners absolvierten.

Aus dem Projekt mit den Kindern entwickelte sich dann auch die Elternarbeit „Wir bauen einen Barfußpfad“.

Dafür wurde Ende April die Grundlage, durch Aushubarbeiten, das Befüllen mit Unkrautflies, Splitt und Sand und das Befestigen der Trennsteine, für den Barfußpfad gelegt.

Mitte Mai wurde der Barfußpfad durch das Auffüllen mit verschiedenen Materialien vollendet und im Rahmen eines Festes eingeweiht. Trotz des kalten Wetters wagten sich viele blanke Füße auf den Pfad.

Sarah Wohde bedankte sich herzlich bei allen fleißigen Eltern, Kindern, Sponsoren und Erzieherinnen, die bei der Planung, den Vorbereitungen und der Durchführung dieses Vorhabens geholfen haben.

Trotz des kalten Wetters wagten sich die Kinder auf den Barfußpfad. Fotos: Privat

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