Nonnenwerther InselSinfoniker
„Ein bunter Frühlingsstrauß“ lockt viele Gäste an
Remagen. Kürzlich gaben die InselSinfoniker in der Aula des Gymnasiums Nonnenwerth ein abwechslungsreiches Konzert, das unter dem Motto „Ein bunter Frühlingsstrauß“ stand. Der Besucherstrom war so unerwartet groß, dass noch in Kürze einige Stuhlreihen gestellt werden mussten, bevor der erste Ton mit der Komposition des Wiener Walzerkönigs Johann Strauß „An der schönen blauen Donau“ erklingen konnte.
Nachdem Anja Borchers, die Leiterin des Orchesters, das Publikum begrüßte und auch weiter durch das Programm führte, folgten Kompositionen von Howard Shore mit „Der Herr der Ringe“, Antonio Vivaldi mit „Der Frühling“ und Claude-Michel Schönberg mit „Bring him home“ aus dem Musical „Les Misérables“.
Sehr bereichernd und schmückend waren solistische Beiträge von Schülerinnen und Schülern aus dem Orchester. So spielte Eva Sesterhenn an der Violine, mit Marina Wulff am Flügel, bravourös die Fantasie-Recitative“ von Georg Perlman. Ebenso erklangen temperamentvoll aus den „Duos Progressifs“ von F. Mazas zwei Sätze für zwei Violinen mit Lukas Wagner und Frau Betz. Maschi Bülau, die nicht nur überzeugend das Cello strich, entführte alle Zuhörer in die dramatische Klavierwelt mit der Toccata von A. Chatschaturjan und Luisa Sesterhenn, wiederum begleitet von Marina Wulff am Flügel, entlockte gekonnt ihrer Violine mit der „Scène de Ballet“ von Charles de Beriot eine Vielfalt an Tönen und Klangfarben.
Am Ende gab es noch eine unerwartete Überraschung. Während das Orchester das letzte Stück, den Ungarischen Tanz Nr. 5 von Johannes Brahms anstimmte, ging plötzlich die Alarmanlage an. Zum Glück war es nur ein Fehlalarm und so konnten alle Zuhörer und Mitwirkenden unbeschadet, entspannt und zufrieden nach Hause gehen.
