Internationale Gourmetfreuden an der Realschule plus Remagen
Eine kulinarische Weltreise
Remagen. Der Duft nach marokkanischen Fleischspießen wies den Besuchern der „kulinarischen Weltreise“, den Weg in die Aula der Realschule plus Remagen und schürte den Appetit nach mehr.
Als Abschluss des Projektes „Eine kulinarische Weltreise“, das eingebunden ist in die interkulturelle Zusammenarbeit zum Thema „Essgewohnheiten im Wandel der Zeit“, hatten zehn Schülerinnen und Schüler verschiedenster Nationalitäten mit Unterstützung der AG-Leiterin Doris Golchert die Aula in ein multikulturelles Restaurant verwandelt. Schulleiter Werner Surges stellte in seiner Empfangsrede unter anderem die Bedeutsamkeit des Essens als wichtige soziale Funktion heraus: „Gemeinsames Essen ist eine der ältesten Formen des menschlichen Miteinanders“. Gegenstand und Ziel des Projektes, das durch den Lokalen Aktionsplan der Stadt Remagen unterstützt wurde, war es, andere Kulturen kennenzulernen, fremdkulturelle Orientierungen zu verstehen und sich gegenseitige Achtung und Anerkennung entgegenzubringen. So lernten die Schülerinnen und Schüler die Festtags- und Brauchtumskalender verschiedenster Nationalitäten kennen, erfuhren Wissenswertes über das Auswählen und den Einkauf der internationalen Zutaten und lernten, verschiedene landestypische Gerichte zuzubereiten, um abschließend ein Festbüffet als Gastgeber auszurichten. Eine Vielfalt an warmen und kalten Speisen entstanden aus den erprobten Rezepten, welche die 50 Gäste in einer ungezwungenen Atmosphäre an einladend festlich dekorierten Tafeln, die zu ausgiebiger Kommunikation einluden, genießen durften.
Mit selbst gestalteten Kochmützen, die mit internationalen Motiven verziert waren, präsentierten die Akteure ihre Speisen und verwöhnten die Gäste mit variationsreichen Geschmacksrichtungen.
Sogar der Frage nach den Rezepten waren die Schülerinnen und Schüler zuvorgekommen: Eine Rezeptsammlung in Form eines Kalenders wurde jedem Gast mit nach Hause gegeben.
