Feuerwehr Remagen blickt auf einen ereignisreichen Monat März zurück
„Es gab deutlich mehr zu tun“
Remagen. Im März wurde die Feuerwehr-Einheit Remagen in ihrem Zuständigkeitsbereich zu insgesamt 14 Einsätzen gerufen. Diese gliederten sich in zehn technische Hilfeleistungen sowie in vier Brandeinsätze. Im Gegensatz zum Vormonat musste die Einheit Remagen deutlich häufiger ausrücken, die Einsätze bildeten hierbei ein breites Spektrum des Feuerwehrgeschehens ab. Gleich zu Beginn des Monats begleiteten die Wehrleute die Karnevalsumzüge in Remagen und Kripp. Zweimal wurde die Feuerwehr zu Personensuchen alarmiert. Am 30. März meldete ein Triebfahrzeugführer der Bahn eine im Gleisbereich liegende Person, circa 500 Meter südlich des Bahnhofs Remagen. Gemeinsam mit Beamten der Bundespolizei sowie der Polizeiinspektion Remagen wurde rund eine Stunde lang nach einem Hilflosen oder Verletzten gesucht. Während des abendlichen Einsatzes kam in der Dunkelheit neben Handlampen und Scheinwerfern auch die Wärmebildkamera zum Einsatz. Nach etwa zwei Stunden wurde der Einsatz, zum Glück ohne Auffinden einer Person, beendet. Insgesamt dreimal wurde die in Remagen stationierte Drehleiter zur Unterstützung der Feuerwehr Sinzig alarmiert. Bei zwei gemeldeten Bränden war der Einsatz der Drehleiter nicht notwendig, einmal musste der Rettungsdienst bei der Rettung einer erkrankten Person aus einem Wohnhaus unterstützt werden.
Am 23. März ereignete sich in Rolandseck ein Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 9 in Höhe des Arp-Museums. Da die ersten Anrufer von einer eingeklemmten Person berichteten, alarmierte die Leitstelle Koblenz neben den Feuerwehreinheiten Oberwinter und Rolandswerth auch die Stützpunktfeuerwehr aus Remagen. Da die Erkundung der zuerst eingetroffenen Einsatzkräfte ergab, dass niemand im Fahrzeug eingeklemmt war, konnten die Remagener Kameraden den Einsatz bereits auf der Anfahrt abbrechen.
Übungen / Ausbildungen
Der Schwerpunkt der Ausbildungen bildete im März die Brandbekämpfung in Gebäuden. Neben den regulären Übungen, welche stets dienstagabends stattfinden, wurden an zwei Samstagen Seminare zu diesem Thema abgehalten. Auf dem Gelände des ehemaligen Verkehrsverlags in der Remagener Innenstadt, welches der Feuerwehr zu Ausbildungszwecken durch die Familie Wirtzfeld derzeit zur Verfügung gestellt wird, wurde zunächst mit zwölf Feuerwehrangehörigen aus allen Einheiten der Stadt Remagen das taktische Vorgehen im Innenangriff unter schweren Atemschutz trainiert.
Eine Woche später fand auf demselben Gelände ein Seminar für Drehleitermaschinisten statt. Dabei wurde unter anderem das Anleitern ans Gebäude und das Vorgehen aus dem Drehleiterkorb hinein in ein brennendes Objekt geübt.
Sonstiges
In der Monatsmitte trafen sich alle Feuerwehrkräfte aus ganz Remagen zum jährlich stattfindenden Kameradschaftstag im Dorfgemeinschaftshaus in Oedingen. Neben einem Rückblick auf das vergangene Jahr wurden hier auch einige Beförderungen und Ehrungen vorgenommen. Unter anderem wurde Stadtwehrleiter Michael Zimmermann für seine Verdienste um die Feuerwehr in den letzten drei Jahrzehnten mit der Ehrenmedaille in Silber des Landesfeuerwehrverbandes ausgezeichnet, Bürgermeister Herbert Georgi erhielt die höchste Auszeichnung des Verbandes, die Ehrenmedaille, da er sich seit 2002 mit all seiner Kraft für die Belange der Feuerwehr einsetzt.
