Theaterensemble Remagen gastiert in der Rheinhalle
„Es muss ja nicht immer Shakespeare sein“
Beim Auftritt am 4. Januar um 20 Uhr kommt alles anders
Remagen. Seit Wochen ist das Theaterensemble Remagen mit ihrem Stück „Es muss ja nicht immer Shakespeare sein“ auf Theatertour. Über Gastspiele in Remagen, Euskirchen und Andernach kommt es zurück zu seinen Wurzeln. Das junge Ensemble um Regisseur Sebastian Schmickler gastiert am 4. Januar noch einmal in Remagen. An diesem Abend kann man es auf der großen Bühne der Rheinhalle Remagen erleben. Seit vier Jahren steht das Theaterensemble mit viel Witz, Charme und Leidenschaft für grandiose Unterhaltung. Doch in diesem Jahr kommt alles anders. Das einstudierte Stück kann nicht gespielt werden, da die Hauptrolle fehlt und das Bühnenbild wurde auch noch nicht aufgebaut. Die vielen Monate der Vorbereitungen scheinen umsonst gewesen zu sein. Ob der Abend noch zu retten ist? Natürlich, aber das Stück lässt sich nur schwer erklären, man muss es einfach gesehen haben. Es geht mal ruhig und mal chaotisch zu. Denn jeder Darsteller zeigt sich in unterschiedlichsten Kostümen, Charakteren und Themen. Zu sehen gibt es ein Stück von Daniel Stenmans: Das Publikum wartet auf den Beginn von „Romeo und Julia“ und blickt plötzlich auf eine fast leere Bühne.
Dem Ensemble fehlt neben der Hauptdarstellerin auch ein Bühnenbild. Spontan greifen sie auf Stücke aus ihrem Repertoire zurück. In den vier Einaktern geht es jeweils um die Geheimnisse eines geschiedenen Paares, Auftragskiller, Schwangerschaftsverhütung und stereotypische Rollenbilder. Mit mal tiefgründigem, mal schwarzem, mal sarkastischem Humor wird so manches skurriles Phänomen der Gesellschaft unterhaltsam durchleuchtet, es muss ja nicht immer Shakespeare sein.
Ein Abend voller Überraschungen und mit jeder Menge Abwechslung wartet auf die Besucher. Eintrittskarten für die Aufführung am 4. Januar um 20 Uhr, sind erhältlich bei der Touristinformation der Stadt Remagen in der Bachstraße 5, Tel. (0 26 42) 2 01 87.
