Allgemeine Berichte | 30.09.2013

Einweihung des neuen Gemeindezentrums

„Geplant, gearbeitet, gebaut“

Evangelische Kirchengemeinde feierte mit allen Gruppierungen und Gästen mit großem Unterhaltungsprogramm

Insgesamt 300 Gäste erfreuten sich am Programm der Einweihungsfeier.AB

Remagen. Ausgesprochene Begeisterung und Bewunderung gab es bei der Einweihung des neuen Evangelischen Gemeindezentrums hinter der Friedenskirche. „Wir wollen sein ein Haus mit offenen Türen, wo Menschen freudig gehen ein und aus. Lasst uns Gemeinschaft sein und Liebe spüren, Gott schütze uns und dieses offene Haus“, sang die Gemeinde zum Abschluss des Festgottesdienstes in der Friedenskirche. Im Anschluss wurde das Gemeindezentrum bewundert und bestaunt. Rund 300 Gäste freuten sich riesig mit der Evangelischen Kirchengemeinde über das neue Haus nach den Plänen von Architekt Udo Heimermann, in dem alle Gruppen ihren neuen und wunderschönen Platz gefunden haben. Auch in den Fürbitten im Festgottesdienst dankten die unterschiedlichen Gemeindegruppen für dieses neue Haus und baten darum, dass es zu einem lebendigen Mittelpunkt der Gemeinde werde. „Wir haben überlegt, wir haben geplant, wir haben gearbeitet, wir haben gebaut. Doch nur mit Deinem Heiligen Geist wird aus unserem Bauwerk ein Ort, an dem wir in Dir zu Hause sind. Darum bitten wir Dich, lass unsere Gemeinschaft wachsen in diesem Haus, hilf uns, einander dort in Liebe zu begegnen und es mit Freude, Licht und Leben zu erfüllen“, bat Dr. Petra-Liane Pohl. Viereinhalb Jahre nach dem Presbyteriumsbeschluss und nach 22 Monaten Bauzeit konnte das neue Gemeindehaus, für das 1,4 Millionen Euro aufgebracht werden mussten, nun seiner endgültigen Bestimmung übergeben werden. Ein großes Projekt hatte die Evangelische Kirchengemeinde Remagen-Sinzig gestemmt.

Architektionisches Glanzstück

Im Anschluss an den Festgottesdienst ging es zu einem Sektempfang in das neue Gemeindehaus. Beeindruckend hell und lichtdurchflutet durch riesige bodentiefe Fenster präsentierte sich der neue 170 Quadratmeter große Gemeindesaal. Sehr ansprechend zeigte sich das halbrunde Vieleck mit seinen großen Glasfronten, das Einblick bietet in den gesamten Pfarrgarten. Einen wunderschönen Platz an der Glasfront gefunden hatte auch das Glasbild von Peter Kessler, das Rudolf Menacher der Kirchengemeinde zum Geschenk gemacht hatte. Das Glasbild zeigt mit der Taufe ein Sakrament der Evangelischen Kirche. Offen wie ein großer Wintergarten, der von vielen Seiten eingesehen werden kann, so präsentierte sich der neue Gemeindesaal. Die offizielle Einweihung und Einsegnung vor rund 300 Gästen oblag Superintendent Rolf Stahl nach der Begrüßung durch Pfarrerin Elisabeth Reuter.

Buntes Programm begeisterte

Ausgesprochen lebendig ging es im weiteren Festverlauf zu. Im Pfarrgarten hatten die Kinder der Gemeinde viel zum Spielen mit Bällen und weiteren Spielzeugen aus dem Spielmobil. Die Pfadfinder fanden großen Zulauf beim Braten von Stockbrot an offenem Feuer. An einem Stand gab es herzhafte Leckereien vom Grill und Salate, an einem weiteren Stand ein großes Kuchenbuffet. Der Dank der Kirchengemeinde galt den vielen Spendern, die zum Salate- und Kuchenbuffet beigetragen hatten.

Bei den Gruß- und Dankesworten im Gemeindesaal blickte der Vorsitzende des Bauherrenausschusses, Frank Dickmann, auf die Bauzeit zurück, die sich wegen der römischen Funde verzögert habe. Zum neuen Mehrgenerationenhaus gratulierte Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Bürgermeister Herbert Georgi bewunderte in seiner Ansprache die harmonische Verbundenheit von alter und neuer Substanz. In das teilentkernte und renovierte Pfarrhaus sind bereits die evangelische Bücherei und der Eine-Welt-Laden eingezogen. Büros, Jugend- und Gruppenräume sind zudem entstanden, in denen zur Einweihung Aufführungen und Präsentationen rund um das Bauprojekt zu sehen waren. Zu Führungen durch das neue Haus lud der Bauherrenausschuss ein. Die Jugend präsentierte den Gästen Sketche, lud zum Spielen am Spielmobil ein, ebenso wie zum Kinderschminken. In der Bücherei gab es eine Märchenstraße mit Quiz für Jung und Alt und auch der Eine-Welt-Laden präsentierte seine Produkte. Im Jugendraum konnten alle Interessierten eine Power-Point-Präsentation zur Baugeschichte ansehen. Eine köstliche Kabarett-Aufführung präsentierte die Gruppe „Holy Hotline“ mit Heidemarie Falkenberg, Dr. Petra-Liane Pohl, Elisabeth Reuter, Anja Schöpe, Ursula Heuer, Elke Geil (bei der Einlage der Pfadfinder) und Lukas Dymke. So mancher Gag aus der Bauzeit wurde da voller Humor unters Volk gebracht. Das Publikum im vollen Saal dankte mit tosendem Applaus. Den Schluss der Einweihungsfeierlichkeiten markierte ein Offenes Singen in der Friedenskirche mit Con Spiritu. Nur noch eines fehlt zum perfekten Glück im neuen Gemeindezentrum. Dies ist ein Aufzug. Der soll aber im kommenden Jahr eingebaut werden, damit das Gemeindehaus dann auch barrierefrei ist.

Die Gruppe „Holy Hotline“ brachte so manchen Gag aus der Bauzeit zu Gehör.

Die Gruppe „Holy Hotline“ brachte so manchen Gag aus der Bauzeit zu Gehör.

Insgesamt 300 Gäste erfreuten sich am Programm der Einweihungsfeier.Fotos: AB

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