Aus dem Bericht der Feuerwehreinheit Remagen
Gerade Geübtes bewährte sich im Einsatz
Rettung eines Arbeiters nach Sturz in einen Schacht
Remagen. Noch vor kurzer Zeit berichtete die Feuerwehreinheit Remagen über ihren jährlichen Ausbildungstag der Drehleitermaschinisten. War hier noch ein Schwerpunkt der Übung die Rettung von Personen aus Schächten, so wurde dieses nun in einem Ernstfall auf die Probe gestellt. Am Mittwochmorgen wurde die Feuerwehreinheit Kripp per Sirene zu einem Arbeitsunfall in den Baumschulenweg gerufen, da ein Mitarbeiter einer Metallbaufirma bei Arbeiten rund 2,50 Meter tief in einen Kellerschacht gefallen war und sich erheblich verletzt hatte. Von der Stützpunktwehr in Remagen rückten neben dem Führungsdienst auch der Rüstwagen und die Drehleiter an. Nach einer ersten rettungsdienstlichen Untersuchung stellte sich sehr schnell heraus, dass der 51-jährige Arbeiter aufgrund seiner Verletzungen nur stabil liegend aus dem engen Schacht geholt werden darf. Die Drehleiter konnte auf einem angrenzenden Grundstück so in Position gebracht werden, dass eine spezielle Schleifkorbtrage senkrecht in den Schacht, genau zu dem Verletzen heruntergelassen werden konnte. Nach der Erstversorgung durch den Notarzt des mittlerweile ebenfalls eingetroffenen Rettungshubschraubers, konnte der Verunglückte patientengerecht und völlig komplikationslos aus der Tiefe gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden. Nach Herstellung der Transportfähigkeit wurde er anschließend in ein Krankenhaus nach Koblenz geflogen.
