„musik & talk“ in der Kulturwerkstatt
Gregor Hilden begeisterte sein Publikum
Remagen. Gregor Hilden brillierte mit der „Hausband“ und dem Publikum in der „Kulturwerkstatt“ Remagen. Es war die Grundidee für die Freilichtbühne im Historischen Dreieck: Kunst im Freien, bei herrlichem Wetter. An der Römischen Mauer hinter der „Kulturwerkstatt“ erfreuten sich insgesamt knapp 100 Besucher an der Jazzmusik von Gregor Hilden, solo oder gemeinsam mit der „Hausband“ um Kiki Schumacher. Artig machte der charmante Künstler aus Münster auch dem Publikum und dem Arrangement rund um das Format „musik & talk“ seine Komplimente. Die fachkundigen Besucher dankten es dem Stargitarristen nicht nur mit Applaus, sondern indem sie mitgingen bei „Watermelone Man“ oder „Blue Clouds“. Gekonnt gab Frontman Kiki Schumacher nach der schon gewohnten Eingangsmelodie für „musik & talk“ die Bühnenpräsenz an Sängerin Linda ab, die mit „Some Kind of wonderful“ die Zuhörer auf das kommende musikalische Erlebnis mit dem Stargitarristen einstimmte. Gregor Hilden ist kein Unbekannter in der Szene, das bewies die Zusammensetzung des Publikums. Wegen ihm waren sie an die Römermauer gekommen, seine Musik wollten sie hören. Und Gregor Hilden nahm die gespürte Begeisterung an, stieg sanft in seine Musik ein, immer wieder unterstützt von Kiki Schumachers Saxophon. Das Publikum fing an zu schnipsen und leise zu klatschen. Drummer „Billy“ Wischermann unterstützte die Musikfreunde mit verstärkten Soli oder gar mit seiner Körper- und Fingersprache hinter dem Gitarristen. Der lachte, verließ die Bühne, ging ins Publikum und ließ es an seiner Musik teilhaben. Interessant dann auch der Talkteil, bei dem Kiki Schumacher und Gregor Hilden auf ihre gemeinsame Vergangenheit eingingen. Sie erläuterten, warum es Profimusikern ohne Probe möglich sei, gemeinsam zu musizieren, wenn „der Draht stimmt“. Doch auch der lange, zuweilen dornige Weg eines Stargitarristen kam zur Sprache sowie die Schwierigkeiten in der Musikszene. Gregor Hilden verstand es immer wieder, den Talk mit kleinen Geschichten aufzulockern, sprach davon, dass ihm bereits als Zwölfjährigem das „Bienchen summ herum“ nicht gereicht habe. Normalerweise zieht er mit seiner Band durch die Lande, aber er freute sich auch, erneut mit dem Kern der „Metropolitans“ auf der Bühne zu stehen. Und das stellten die Vollblutmusiker dann erneut unter Beweis. Improvisation und Spontanität mit Fred Prünte am Keyboard war gefragt bei den weiteren klassischen Bluesrhythmen.
Gregor Hilden kommt wieder in die „Kulturwerkstatt“: Am Samstag, 21. September läuft er mit seiner eigenen Band auf. Musikfreunde können sich auf ein Erlebnis der besonderen Art freuen.
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