Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Oberwinter
König, König der Könige und Bürgerkönig ausgeschossen
Oberwinterer Vizepräsident der Sebastianer Patrick Assenmacher holte sich zum zweiten Mal den Königstitel
Oberwinter. Traditionell am Fronleichnamstag stand auch bei der Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Oberwinter das Ausschießen des neuen Königs, des Königs der Könige und des Bürgerkönigs auf dem Schützenprogramm. Präsident Jüppi Dreiling begrüßte am frühen Nachmittag die Schützinnen, Schützen und Gäste und wünschte ihnen einen angenehmen Nachmittag und einen fairen und sportlichen Verlauf der Schießwettbewerbe. Eine Überraschung am Rande gab es für Martin Schlimpen: Er wurde mit einer Schirmmütze mit sieben goldenen Sternen erfreut. Jeder Stern steht für ein Jahr der Regentschaft als König. Für die kulinarischen Genüsse hatten die Schützen wieder alles bestens vorbereitet, so dass es den Schießsportlern und Gästen an nichts mangelte.
Punkt 17.19 Uhr gelang es dem Vizepräsidenten der Oberwinterer Sankt Sebastianer, Patrick Assenmacher, das letzte Stückchen des Rumpfes des Königsvogels mit gezieltem Schuss von der Stange zu trennen. 61 Schüsse waren auf den Rumpf erfolgt, 104 zuvor auf die Bestecke des königlichen Aars. Sieben Aspiranten auf die Königswürde hatte es gegeben. Herzliche Gratulationen durfte der neue König Patrick Assenmacher, der bereits zum zweiten Mal die Königswürde erlangte, von seinen Schützenkolleginnen und -kollegen, ebenso wie von den Gästen - davon hätten es allerdings ein paar mehr sein können - entgegen nehmen. Auf die Bestecke des Königsvogels waren erfolgreich: Krone, Martin Schlimpen; Kopf, Jüppi Dreiling; linker Flügel, Patrick Assenmacher; rechter Flügel, Marita Lindner und Schweif, Herbert Lindner.
Nur eine knappe Viertelstunde vor dem Königsschuss hatte Werner Klotz mit treffsicherem Schuss den Rumpf des Königsvogels des Königs der Könige erledigt. Um punkt 17.07 Uhr schoss er sich nicht nur zum „König der Könige“, auch Altkönig genannt, sondern zum „Kaiser der Könige“, denn er holte sich den Titel „König der Könige“ bereits zum dritten Mal, nach 1995 und 1998 nun auch 2013. 120 Schuss waren notwendig gewesen, um den Königsvogel des Königs der Könige zur Strecke zu bringen. Nur 18 Schuss erfolgten auf die Bestecke. Mit dem 102. Schuss auf den Rumpf durch den neuen „Kaiser der Könige“ Werner Klotz fiel der Königsvogel. Nach Martin Schlimpen ist Werner Klotz der zweite „Kaiser der Könige“ bei den Oberwinterer Sankt Sebastianern.
Auf die Bestecke des Altkönigsvogels trafen: Krone, Herbert Lindner; Kopf, Patrick Assenmacher; rechter Flügel, Martin Schlimpen; linker Flügel, Marita Lindner und Schweif, Jüppi Dreiling.
Etwa 20 Minuten später war auch mit Nicole Kostrewa die neue Oberwinterer Bürgerkönigin ermittelt.
Zum gemeinsamen Foto stellten sich dann der neue Schützenkönig Patrick Assenmacher, der neue „Kaiser der Könige“ Werner Klotz, die neue Oberwinterer Bürgerkönigin Nicole Kostrewa, die amtierende Bezirks-Schülerprinzessin Nadine Kauert, die Vize-Bezirks-Jungschützenprinzessin Helen Assenmacher gemeinsam mit Präsident Jüppi Dreiling, Oberschießmeister Martin Schlimpen und dem Bezirksvorstandsmitglied Jörg Lindner zum Foto vor die Vereinsfahne. Die Vereinsfahne war mit Trauerflor behangen, um dem erst wenige Tage zuvor verstorbenen Schützenkameraden aus Remagen, Georg Strang, zu gedenken. In Gedenken an ihn brannte ebenso eine Kerze.
Gefeiert und offiziell inthronisiert wurden die neuen Majestäten der Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Oberwinter am Samstag beim Königsball im vereinseigenen Schützenhaus. Eine besondere Ehrung gab es für Dr. Peter Harsany, Georg Kahlenberg und Fritz Weber. Sie wurden per Urkunde in den Ehrenrat der Oberwinterer Sankt Sebastianer berufen.
Der neue Schützenkönig Patrick Assenmacher, der neue „Kaiser der Könige“ Werner Klotz, die neue Oberwinterer Bürgerkönigin Nicole Kostrewa, die amtierende Bezirks-Schülerprinzessin Nadine Kauert, die Vize-Bezirks-Jungschützenprinzessin Helen Assenmacher, Präsident Jüppi Dreiling, Oberschießmeister Martin Schlimpen und der Bezirksvorstandsmitglied Jörg Lindner.
