LebensKunstMarkt Remagen
„Kunst, Kultur und Lebensfreude“
Zehntausende Gäste wurden von Gastronomie und Flair mit einem Wochenende wie am Mittelmeer verwöhnt
Remagen. Glaubt man, Jahr für Jahr, der Remagener LebensMarkt sei nicht mehr zu überbieten, so ist das schlichtweg falsch. Als heißer Veranstaltungstipp in der „Szene“ wird der Remagener LebensKunstMarkt schon seit Jahren gehandelt. Was bei der elften Auflage des LebensKunstMarkts bei sommerlichen Temperaturen in der Innenstadt los war, war schier unglaublich. Schon der Samstag war sehr gut besucht. Am Sonntag jedoch gab es kaum ein Durchkommen mehr, die Menschenscharen drängten sich durch die Innenstadt. Die Organisatoren des LebensKunstMarktes, die Stadt Remagen mit Wirtschaftsförderer Marc Bors und Marktmeister Günter Balas, Kreartive Konzepte mit Volker Thehos und die Werbegemeinschaft „Remagen mag ich“ um Vorsitzenden Volker Thehos hatten im Vorfeld unermüdlich gearbeitet und die Arbeit wurde erneut von Erfolg gekrönt. Teilweise in Sechserreihen schoben sich die Menschen durch die Innenstadt und zeitweise kam es sogar zum Stillstand. In sämtlichen Bereichen knubbelten sich nur so die Menschen. Ob vom Bahnhofsvorplatz in die Josefsstraße hinein, wo der Markt der Provence mit seinen typischen Spezialitäten lockte, ob von der Kreissparkasse aus in die Innenstadt durch die Fußgängerzone, ob vom Marktplatz in die Bachstraße, in die Kirchstraße, oder am Rathaus vorbei auf den Platz an der Römermauer, überall drängten sich die Menschen, um den Flair des Südens zu genießen. Überall wurden die Werke von Künstlern und Kunsthandwerkern genossen, ob die Werke der fremden Beschicker oder der heimischen Künstlergruppen und Galerien, die Gäste genossen die durchweg hochwertigen Angebote, ob zum Schauen oder zum Kaufen. Super kam erneut die Zeltstadt auf dem gestalteten Platz an der Römermauer an, eine wunderbare Verbindung zwischen Marktplatz und Kirche. Dort präsentierten über 20 Künstler ihre Werke. „Wir sind rundum zufrieden. Es hat alles funktioniert und der Betrieb war erstklassig. Auch die Musikangebote sind fantastisch angenommen worden, der Marktplatz war bei den Konzerten voll mit Menschen. Die Gastronomien auf dem Marktplatz hatten alle Mühe den Bestellungen nachzukommen. „Es war einfach toll“, der Kommentar von Volker Thehos und Marc Bors. „Auch das Niveau von Künstlern und Kunsthandwerkern war so gut wie perfekt und hat sich inzwischen eingependelt“, so Marc Bors. Die Besucher konnten „genießen wie bei einem Wochenende am Mittelmeer“, taten dies auch und konnten sich wirklich fühlen wie bei einem Kurzurlaub am Mittelmeer. Die Livekonzerte auf dem Marktplatz und die Walkacts taten ihr Übriges, damit die Gäste sich rundum wohlfühlen konnten. Nur zu gerne ließen sich die Gäste auf dem Marktplatz von den Livekonzerten verwöhnen und genossen dazu die von den Gastronomien und den Ständen auf dem Marktplatz angebotenen kulinarischen Spezialitäten. Von allem gab es reichlich. Die Parkplätze rund um Remagen waren einer Dauerbelastung ausgesetzt. Alles, was als Parkplatz benutzt werden konnte, wurde auch benutzt. Das Autoaufkommen war unglaublich, die Gäste kamen nicht nur von Nah, sondern ebenso von Fern. Hie und da mussten die Autofahrer viel Geduld haben, wenn es mal irgendwo klemmte. Die Shuttlebusse in die Innenstadt waren proppenvoll. Erstmalig genutzt war der Shuttlebus von der Fachhochschule in die Innenstadt. Und selbst per Zug waren riesige Gruppen angereist, die den Parkplatzmangel schon von den Vorjahren kannten. Die Veranstalter jedenfalls können sich freuen, dass auch die elfte Auflage des LebensKunstMarktes ein wahrhaft voller Erfolg war. Und neben den vielen Angeboten von außerhalb hatten auch die ortsansässigen Geschäftsleute alle Hände voll zu tun. Sie offerierten beim verkaufsoffenen Wochenende ihre Angebote.
Remagens Gassen füllten sich nach und nach mit Besuchern.
