Schützenfest in Oberwinter
Majestäten gaben sich ein Stelldichein
Wegen des Wetters marschierte der prächtige Festzug gleich zum Schützenhaus
Oberwinter. „Festzug stillgestanden!“ Mit kräftiger Stimme rief Martin Schlimpen seine Leute zum Strammstehen. Und sie gehorchten dem Präsidiumsmitglied prompt. Der erste Schatzmeister und Oberschießmeister, außerdem Präsidiumsmitglied, war an den vielen Orden und Ehrenzeichen als guter Schütze und verantwortungstragendes Vereinsmitglied zu erkennen, seine Freunde und deren Begleiterinnen in Uniform und schicken Kleidern haben Respekt vor ihm. Auch bei Regen ließen sich die Oberwinterer Schützen und die vielen befreundeten Bruderschaften am Sonntagnachmittag nicht von der lieb gewonnenen Tradition abhalten und starteten zum Festzug. Doch es ging nicht durch den Ort, vielmehr marschierten die Schützen gleich zum Schützenhaus, wo die Schießwettbewerbe dann eben etwas früher begonnen wurden. Der neue erste Bezirksjungschützenmeister Rhein-Ahr Gerd Bollig aus Ahrbrück hatte das farbenprächtige Defilee mit allen anwesenden sportlichen oder historischen Bezirksschülern und Bezirksjungschützenprinzen und -prinzessinnen begonnen, immer begleitet von Martin Schlimpen. So marschierten Bezirksschülerprinz Elias Wickord von Sankt Sebastianus Remagen an dem Spalier vorbei, Diözesanprinzessin Saskia Welter, Vereins- und Bezirksschülerprinzessin Sabine Kauert von Sankt Sebastianus Oberwinter, Vereinsprinzessin Nadine Decroupet, Vereins- und Bezirksschülerprinzessin Helen Assenmacher, König Patrick Assenmacher, Bürgerkönigin Nicole Kostrewa und der Ortsvorsteher. Ebenfalls in Haltung und mit freundlichen Grüßen passierte das Bezirksschützenpaar Siegfried und Claudia Hering von Sankt Sebastianus Bad Bodendorf die angetretenen Schützen. Der kurze Festzug zum Schützenhaus wurde angeführt vom Spielmannszug Frei Weg aus Sinzig, es marschierten mit die befreundeten Bruderschaften Schuld, Königsfeld, Remagen, Kripp, Sinzig, Bad Breisig und Oberbreisig. Die Feuerwehr Oberwinter begleiteten den Zug und sorgte für Sicherheit. Selbst bei Nieselregen ließen sich die Schützen ihre gute Laune nicht verderben und feierten im Schützenhaus ihr Fest.
Die Oberwinterer Schützen mit den Bezirksmajestäten und den befreundeten Bruderschaften.
