Provencalischer Markt in Remagen
„Mediterraner Hochgenuss“
Gäste aus der Provence und Gastronomien boten tolles kulinarisches Angebot
Remagen. Hervorragend kam auch bei der elften Auflage des Remagener LebensKunstMarktes der original provencalische Markt in der Josefstraße an, der in den Parkplatz Grabenstraße hineinreichte. Ein gutes Dutzend Markthändler bot, die sonst auf den Märkten in Aix-en-Provence, Apt, Rousillon und Marseille stehen und jährlich exklusiv nach Remagen anreisen, an ihren Ständen den Flair aus dem Mittelmeerraum. Bei sommerlichen Temperaturen herrschte absoluter Hochbetrieb an den Ständen, die wirklich mediterranes Flair in die Fußgängerzone zauberten. Dicht umlagert waren ständig die Stände mit den Leckereien und den weiteren Angeboten aus der Provence. Hier durfte probiert werden und dort gekostet. Es gab kaum Menschen, die sich den süßen und herzhaften Genüssen entziehen konnten. Fast alle zogen mit gefüllten Tüten vom Markt der Provence. Bei ihren Spezialitäten, Wurst und Käse, süßes und pikantes Kleingebäck, Brot, besondere Honigsorten wie Lavendelhonig, provencalische Liköre, Pastis, Gebäck, ausgebackene Teigspezialitäten, Tourtons und Panisses, pikante Olivenprodukte in Vielfalt und kostbares Olivenöl sowie edle Calissons lief den Besuchern regelrecht das Wasser im Munde zusammen. Dazu gab es weitere Spezialitäten, zum Mitnehmen für die mediterrane Küche zu Hause. Für das südländische Ambiente in der heimischen Wohnung hielten die Händler provencalische Stoffe in traditionellen, aber auch antiken und ganz modernen Designs ebenso bereit wie Dekorationsgegenstände, Duftessenzen und feine Seifen. Vervollständigt wurde das provencalische Sortiment durch Schmuck, Skulpturen, natürlich gegerbte und handverarbeitete Lederwaren. „Der provencalische Markt war wieder ein absoluter Renner“, war sich auch der Vorsitzende von „Remagen mag ich“, Volker Thehos, der vor Jahren die Kontakte zu den Händlern aus der Provence hergestellt hat und heute noch intensiv pflegt, sicher. Klasse frequentiert waren überhaupt die Stände mit kulinarischen Genüssen. Auf dem Marktplatz lockten nicht nur die Außengastronomien, deren Bestuhlung fast ständig voll besetzt war, sondern auch an den Ständen vom Hotel Haus Oberwinter und Casa Antonio Lopez herrschte totaler Andrang, sodass die Standbetreiber ihre Hände wirklich fliegen lassen mussten. Ebenso Hochbetrieb herrschte bei den Gastronomien in der Innenstadt. Durchgängig belegt die Außenbestuhlungen auch der Bäckereien und Cafés. Überall, wo es etwas zu genießen gab, war hoher Andrang. Die Menschen genossen eine Vielfalt, wie ganz selten.
