Allgemeine Berichte | 27.02.2015

Pfarreiengemeinschaft Remagen

Mit offenen Armen empfangen

Einführung und Begrüßung des neuen Kooperators, Pfarrer Johannes Steffens

Die Einführung von Pfarrer Johannes Steffens übernahm Pfarrer Frank Klupsch im Beisein von Dechant Thieser und im Kreis vieler Konzelebranten. privat

Remagen. Seit Monaten wurde er erwartet - nun ist er da. Pfarrer Johannes Steffens, der als Kooperator das Seelsorgeteam der Pfarreiengemeinschaft Remagen unterstützt. In einem festlichen Gottesdienst am Abend des ersten Fastensonntags in der Remagener Pfarrkirche führte Pfarrer Frank Klupsch den neuen pastoralen Mitarbeiter im Beisein von Dechant Thieser und im Kreis vieler Konzelebranten feierlich in sein Amt ein. Auch viele Messdienerinnen und Messdiener aus Pastor Steffens ehemaligen Gemeinden waren nach Remagen gekommen und feierten am Altar mit. Eine große Gemeinde hatte sich zu der Vesper versammelt, um den neuen Seelsorger mit offenen Armen zu empfangen: Ehemalige aus den bisherigen Wirkungsstätten und die Familie von Pfarrer Steffens sowie Gemeindemitglieder aus den fünf Remagener Pfarreien. Kirchenmusiker und -chöre der Pfarreiengemeinschaft gestalteten den Gottesdienst mit Liedern, Wechselgesängen der Psalmen und eindrucksvollen Chorwerken. Mit herzlichen und persönlichen Worten begrüßte Pastor Klupsch den neuen Mitbruder in Remagen. Ein großer Dank galt allen Priestern, die seit Oktober 2014 die pastoralen Dienste unterstützt hatten - insbesondere den Ruhestandsgeistlichen. Bevor er das Ernennungsschreiben des Bischofs verlas, stellte er Pfarrer Steffens kurz vor: Johannes Steffens wurde 1952 in Daun geboren und studierte nach dem Abitur Theologie, Philosophie und Mathematik. 1980 wurde er in Trier zum Diakon und 1982 zum Priester geweiht. Nach seiner Arbeit in verschiedenen Pfarreien des Bistums Trier, wurde er 1989 Pfarrer von Sülm, Idenheim und Speicher. Im Jahr 2000 ernannte ihn der Bischof zum Pfarrer von Kettig und Weißenturm und später war er Pfarrer in der Pfarreiengemeinschaft Mülheim-Kärlich. Die Vorsitzende des Pfarreienrates, Ursula Gemein, hieß Johannes Steffens im Namen aller Räte willkommen und wünschte ihm Gottes reichen Segen für sein Wirken. Als Prediger stellte sich der neue Kooperator In einer kurzen Ansprache vor, in der er die Worte der Lesung aus dem Buch Jesaja aufgriff. In der Fastenzeit gehe es um „Umkehr und Ruhe“. Ohne Ruhe gelinge die Umkehr, diese Neuausrichtung auf das Wesentliche, nicht. Das gehe einher mit Stille und Loslassen der „alten“ Gewohnheiten. Aber auch mit Vertrauen in die Menschen, die um uns herum leben.

Die meisten seien uns doch ganz wohlgesonnen. Besonders in dieser Zeit der Vorbereitung auf Ostern warte der Herr gerad zu darauf, uns seine Gnade zu bringen. Das Pfarr- und Jugendzentrum platzte bei der anschließenden Begegnung aus allen Nähten.

Viele Hände wurden dem „Neuen“ gereicht und das eine oder andere kleine Präsent - aber vor allem eine spürbare Herzlichkeit und Freude. Mit wohlgesetzten Worten, überreichten zwei Messdienerinnen eine Begrüßungskerze, auf der die neuen Gemeinden mit einem Edelstein symbolisiert waren. Ein glänzender Stein wurde noch hinzugesteckt, „er symbolisiere den neuen Pastor und seine Gaben und Fähigkeiten, die er nun für die Gemeinden einbringe“. Pfarrer Steffens freute sich sichtlich über dieses schöne Geschenk und die zahlreichen Gäste. „Ich habe gedacht: es kommen bestimmt einige heute Abend - aber dass so viele den Weg nach Remagen gefunden haben, ist ein wunderbares Zeichen der Verbundenheit.“

Die Einführung von Pfarrer Johannes Steffens übernahm Pfarrer Frank Klupsch im Beisein von Dechant Thieser und im Kreis vieler Konzelebranten. Foto: privat

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